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Mitteilung vom 13.07.18

Presse-Infos | Kultur

Ist Frieden nur die Abwesenheit von Krieg?

Großes Schülerprojekt zur Ausstellung endet im LWL-Museum

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Münster. "Was heißt Frieden für dich?" Diese Frage begleitete fünf Schulklassen aus Münster und Umgebung in den vergangenen Monaten. Wöchentlich setzten sich 125 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule, des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, des Ratsgymnasiums, der Technischen Schulen Steinfurt und des Ludwig- Erhard-Berufskollegs damit auseinander. Anlass für das "Projekt Frieden" war die Großausstellung "Frieden. Von der Antike bis heute". Nach sieben Monaten gemeinsamen Arbeitens endete das Projekt jetzt mit einem Kennenlernen und einem Friedenspicknick im LWL-Museum für Kunst und Kultur.

Das Projekt nahm die Ausstellungskooperation "Frieden. Von der Antike bis heute", die bis zum 2.9. in Münster gemeinsam vom LWL-Museum für Kunst und Kultur, dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, dem Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem Bistum Münster und dem Stadtmuseum Münster gezeigt wird, zum Ausgangspunkt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und ist als Gemeinschaftprojekt "Frieden.Europa" von Münster und Osnabrück ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr.

Die Schülerinnen (zwölf bis 19 Jahre) haben sich ein halbes Jahr lang auf ganz unterschiedliche Art und Weise dem Thema Frieden genähert: "Frieden bedeutet für mich: Zusammenhalt!", schreibt zum Beispiel eine Schülerin. Susanna, Luca und Sophia fragen in ihrer künstlerischen Arbeit: "Ist Frieden mehr als die bloße Abwesenheit von Krieg?" Die Antworten fielen sehr individuell aus. Genau diesen Ansatz verfolgten die Kunstvermittlerinnen der Kooperationsausstellung, Stephanie Sczepanek und Ronja Ganßauge, um die unterschiedlichen Klassen mittels Briefbüchern in einen Dialog zu bringen. "Die Bücher sind privat, somit hatten die Schülerinnen einen geschützten Raum, in dem sie sich austauschen konnten", so Sczepanek. "Trotzdem blieb der Briefpartner ja noch unbekannt - was für viele auch eine Chance war, sich mitzuteilen", ergänzt Ganßauge. Neben den Briefbüchern standen Workshops, Erkundungen der Schule und die Geschichte von Münster auf dem Projektplan. Zuletzt stellten die Schüler bei einem Projekttag im LWL-Museum für Kunst und Kultur eigene künstlerische Auseinandersetzungen aus.

Allgemeine Informationen zur Ausstellung unter http://www.ausstellung-frieden.de

Die Ausstellung wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW, der Stiftung Kunst³ für das LWL-Museum für Kunst und Kultur, der Sparkasse Münsterland Ost, der Friede Springer Stiftung und weiteren Förderern.



Pressekontakt:
Claudia Miklis, presse@ausstellung-frieden.de, Telefon 0251 5907-168
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
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