LWL-Newsroom

Mitteilung vom 13.06.18

Presse-Infos | Kultur

Von Venedig nach Westfalen

Vortrag über Gläser nach venezianischem Vorbild im LWL-Industriemuseum

Bewertung:

Petershagen (lwl). Am Donnerstag (21.6.) referiert Dr. Gerd Dethlefs vom LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster über Façon de Venise-Gläser, Gläser nach venezianischem Vorbild. Von diesen besonderen Gläsern sind einzelne auch in westfälischen Sammlungen erhalten. Zu dem Vortrag lädt der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) um 18 Uhr in sein Industriemuseum Glashütte Gernheim nach Petershagen ein. Der Eintritt ist frei.

Feines, farbloses Glas ist in der Epoche von Renaissance und Frühbarock von Glasmachern hergestellt worden, die aus Murano bei Venedig kamen und dann auch nördlich der Alpen auf venezianische Art - eben à la façon de Venise - Glas machten. Neben Belgien und den Niederlanden gab es das auch in Hessen und Westfalen. So haben sich auch in westfälischen Sammlungen einzelne dieser Glaspokale erhalten. Sie zeichnen sich durch dünnwandiges Glas, Dekor mit gekniffenen und teils farbigen Zierstücken und vor allem durch edle Formen aus.

Der Vortrag beleuchtet die Vorgeschichte der Gläser, die in der aktuellen Sonderausstellung "Le forme del vetro" zu sehen sind: Glas des frühen 20. Jahrhunderts, das technisch und formal anderen Leitlinien folgte. Gerade dieser Kontrast führt das Spektrum der Jahrhunderte alten venezianischen Glastradition vor Augen und schlägt den überraschenden geografischen Bogen nach Westfalen. Der Vortrag findet in der Sonderausstellung statt.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Tim Penning, Glashütte Gernheim, Tel. 05707-9311-22
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0






Ihr Kommentar




zur Druckansicht dieser Seite

zu den aktuellen Presse-Infos