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Mitteilung vom 12.06.18

Presse-Infos | Der LWL

LWL warnt vor gefährlichen Raupen im Wald rund um Gut Kinderhaus

Fachfirma wird Nester der Eichenprozessionsspinner in Kürze beseitigen

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Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster als Eigentümer der Waldflächen rund um Gut Kinderhaus weist auf die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners hin. Betroffen sind u.a. die lichten Waldränder an der Nordmark sowie der Waldbestand östlich der Papst-Johannes-Schule an der Diesterwegstraße.

Anwohner, Spaziergänger sowie Schüler der benachbarten Schulen, u.a. auch der Waldschule, sollten auf die größer werdende Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner achten. Diese Raupenart vermehrt sich in diesem Jahr aufgrund der für sie günstigen Witterung massiv. Ihre Brennhaare können bei direktem Kontakt mit den Raupen oder Nestern die Gesundheit von Menschen und Tieren beeinträchtigen. Es kann zu Rötungen der Haut, Reizungen der Augen sowie Husten, Bronchitis und Asthma kommen. Die Nester befinden sich in den oberen Kronenteilen von Eichen, in seltenen Fällen können aber auch untere Stammbereiche befallen sein. Selten sieht man die Nester auch in Buchen. In den nächsten Wochen sollten alle Fußgänger und Radfahrer an den Wegen Abstand zu Eichen halten und die aufgehängten Warnschilder beachten, empfiehlt der LWL. Insbesondere sollen Kinder vor dem Kontakt mit möglicherweise befallenen Bäumen geschützt werden. Der LWL hat eine Fachfirma mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beauftragt. Sie wird in Kürze mit der Beseitigung der Nester vor allem an den Fuß- und Radwegen der umliegenden Schulen beginnen.



Pressekontakt:
Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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