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Mitteilung vom 09.02.18

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Wie kam die Kunst auf die Aldi-Tüte?

Fruhtrunk: Presseserie zur Sonderausstellung "Unerwartete Begegnungen" im LWL-Museum für Kunst und Kultur (Teil 4)

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Münster (lwl). In der aktuellen Sonderausstellung "Unerwartete Begegnungen" zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster rund 140 Arbeiten aus der Sammlung der Westfälischen Provinzial. Die Skulpturen, Textilarbeiten, Porträts, Fotografien und Installationen der vertretenen Künstler sind zugleich ein Abriss der Sammlungsschwerpunkte. Die fünfteilige Presseserie stellt einzelne Künstler und Werke der Sonderausstellung im Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) exemplarisch vor.

Günter Fruhtrunks Arbeiten sind durch einen strengen Aufbau von Form und Farbe geprägt. Seine Werke sensibilisieren den Betrachter für die Energie der Farben und das Zusammenspiel von geometrischen Formen. In Diagonalen, Streifen und Linien entfaltet sich die Intensität der Farbe und wird so zum Bedeutungsträger. Die kontrastierenden Flächen scheinen optisch miteinander zu kämpfen. Bei längerer Betrachtung entsteht der Eindruck, als würde man während der Fahrt aus einem Fenster in die Landschaft schauen.

Bekannt wurde der Künstler 1970 für die Gestaltung der Aldi-Tüte. Fruhtrunk verwandelte die Plastiktüte in ein Kunstwerk: weiße Streifen auf blauem Hintergrund. Seine Annäherung von Kunst und Kommerz wurde stets kritisch begutachtet.

Die Arbeit "Intervalle" von Günter Fruhtrunk ist noch bis zum 25.2.2018 in der Sonderausstellung "Unerwartete Begegnungen. Nolde, Kippenberger, Fritsch & Co. in der Sammlung der Westfälischen Provinzial" im LWL-Museum für Kunst und Kultur zu sehen. Jeden Samstag und Sonntag findet dazu um 14 Uhr ein geführter Ausstellungsrundgang statt.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nora Staege, Telefon 0251 5907-311, presse.museumkunstkultur@lwl.org
presse@lwl.org



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48143 Münster
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