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Mitteilung vom 10.11.17

Foto zur MitteilungPirosmani.
Foto: Georgian Film


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Presse-Infos | Kultur

"Pirosmani"

Herbststaffel der Filmgalerie im LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt georgische Werke

Bewertung:

Münster (lwl). Am Dienstag (14.11.) präsentiert die Filmgalerie des LWL-Museums für Kunst und Kultur ab 19.30 Uhr den georgischen Film "Pirosmani" (1969) von Georgi Schengelaja. Das Werk zeigt das Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Rahmen der Herbststaffel "Der Kaukasische Kinematrograph", die sich der Filmtradition des Landes widmet. Eine Einführung zum Film gibt Elke Kania (Köln).

"Pirosmani" ist nicht nur der Titel des Films, sondern zugleich der Kurzname des georgischen Volksmalers, dessen Biografie das Werk beleuchtet: Niko Pirosmanišvili (1862-1918). Dem rätselhaft-traurigen Leben des naiven, zu Lebzeiten verkannten Künstlers nähert sich Schengelaja auf eine sensible, empathische und ganz eigene Art und Weise. Er präsentiert die Handlung in einer sprunghaften, in der Zeit verlorenen Erzählweise. Diese eigenwillige Logik des narrativen Kinos spiegelt das Leben des Künstlers wieder, der nie seinen Platz in der Gesellschaft fand. "Pirosmani" erweist sich als ein Dialog zwischen zwei Bildkünstlern, dem Maler und dem Filmemacher, die beide über dieselben Motive reflektieren: Die eigene Rolle in der Gesellschaft und die Sehnsucht, mit der Tradition des eigenen Landes übereinzustimmen, sprechen aus dem Schaffen beider Georgen.

Als Teil der Herbststaffel zeugt "Pirosmani" von der vielschichtigen, unbeugsamen und einfühlsamen Narration georgischer Filme. Unkonventionelle Erzähltechniken paaren sich mit aussagekräftigen Bildern, satirischem Humor und politischem Mut, die zum Überdauern und zur Wiedergeburt der nationalen Filmtradition beitragen.

Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr im Auditorium des LWL-Museums für Kunst und Kultur. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Die Vorstellungen im Überblick:

Dienstag, 14. November, 19.30 Uhr
Pirosmani (1969)
Einführung: Elke Kania M.A. (Köln)

Donnerstag, 23. November, 19.30 Uhr
Blaue Berge oder Eine unwahrscheinliche Geschichte (Tsisperi mtebi anu daujerebeli ambavi) (1983)
Einführung: Dr. Daniel Müller Hofstede (Münster)

Dienstag, 28. November, 19.30 Uhr
Die Maisinsel (Simindis kundzuli) (2014)
Einführung: Prof. Dr. Reinhold Zwick (Münster)

Donnerstag, 7. Dezember, 19.30 Uhr
Die langen hellen Tage (Grzeli Nateli Dgeebi) (2013)
Einführung: Zaza Rusadze (Tiflios/Berlin)



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Anja Tomasoni, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Telefon: 0251 5907-168, anja.tomasoni@lwl.org
presse@lwl.org



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Domplatz 10
48143 Münster
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