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Mitteilung vom 27.10.17

Foto zur MitteilungSolche Spielsteine aus Knochen können die Besucher am Wochenende im LWL-Museum für Archäologie herstellen.
Foto: LWL/M. Löbbert


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Presse-Infos | Kultur

"Knochenarbeit" im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Im Kreativseminar werden Tierknochen zu Spielsteinen

Bewertung:

Herne (lwl). Ein Knochenjob erwartet am Samstag (4.11.) und Sonntag (5.11.) alle Teilnehmer des zweitägigen Kreativseminars "Knochenschnitzerei" im LWL-Museum für Archäologie in Herne, wenn Tierknochen zu Spielfiguren verarbeitet werden.

Schon seit der Steinzeit ist Knochen ein wichtiger Rohstoff, aus dem die Menschen Werkzeuge, Schmuck und Waffen hergestellt haben. Die Besucher im Archäologiemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) lernen bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung, wie vielseitig Tierknochen in den vergangenen Jahrhunderten verarbeitet wurden. Unter fachmännischer Anleitung erlernen die Teilnehmer des zweitägigen Seminars den Umgang mit dem Material "Tierknochen" und schnitzen Spielfiguren für Schach, Backgammon oder Mühle.

Für die Verzierungen der Figuren benutzen sie unter anderem ein altes Arbeitsgerät, die Dreule. Dieses Gerät gehört zu den frühen mechanischen Handbohrmaschinen. Das Spielfeld für die Knochenfiguren stellen die Teilnehmerinnen aus Holz her, dazu kommt ein Lederbeutel für die Spielsteine.

Das Seminar bietet jeweils von 10 bis 17 Uhr neben der Theorie auch viel Zeit für Schnitzen und Kreativität. Geeignet ist das Kreativseminar für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Kinder ab zwölf Jahren sollten in Begleitung eines Erwachsenen kommen. Die Teilnahme kostet 120 Euro zuzüglich des Museumseintritts von 5 Euro (Ermäßigt bis 16 Jahre 4 Euro). Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums oder unter lwl-archaeologiemuseum-empfang@lwl.org sinnvoll.

Eine weiteres Angebot wartet mit dem "Grabungscamp spezial" am Sonntag (5.6.) um 14 und um 16 Uhr auf die ganze Familie. Dann können Eltern und Kinder gemeinsam auf Erkundung in der nachgestellten Ausgrabung gehen, Funde entdecken, den Umgang mit den Arbeitsgeräten der Archäologen üben und am Ende alles genau dokumentieren. Auch für die Teilnahme am Grabungscamp werden Anmeldungen erbeten.

Um 14 und 16 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, an einer Führung durch die Dauerausstellung unter dem Motto "gesucht. gefunden. ausgegraben" teilzunehmen. Diese geht den Spuren der Menschen in Westfalen von ihrem ersten Auftreten bis heute nach.

Termine
Samstag, 4.11.
10-17 Uhr: Kreativseminar "Knochenschnitzerei". Teil 1 .Anmeldung wird empfohlen

Sonntag, 5.11.
10-17 Uhr: Kreativseminar "Knochenschnitzerei". Teil 2
14 und 16 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung
14 und 16 Uhr:: "GrabungsCamp spezial". Mitmachgrabung im Außengelände des Museums. Anmeldung wird empfohlen

Anmeldung wird empfohlen unter: 02323 94628-0 oder lwl-archaeologiemuseum-empfang@lwl.org


Mehr Infos: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nils Wolpert, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8901
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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