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Mitteilung vom 23.10.17

Foto zur MitteilungWer lebte einst in Westfalen? Den Eiszeitmenschen auf die Spur gehen die Kinder in einem Ferienkurs im LWL-Museum für Naturkunde.
Foto: LWL/Steinweg


Foto zur MitteilungDie Tiere der Eiszeit kennen zu lernen, das ist möglich im Ferienkurs im LWL-Museum für Naturkunde.
Foto: LWL/Steinweg


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Presse-Infos | Kultur

Herbstferienprogramm im LWL-Museum für Naturkunde

Eiszeit erforschen und den Fischotter kennen lernen

Bewertung:

Münster(lwl). "Das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bietet in den Herbstferien zwei neue Feriennachmittage für Kinder ab acht Jahren und einen Werkstattnachmittag für Kinder und Erwachsene zu der neuen Ausstellung "Vom Kommen und Gehen - Westfälische Artenvielfalt im Wandel" an. In der Zeit vom 25.10. bis zum 4.11. finden die Ferienangebote zu festgelegten Terminen statt.

"Willkommen im Eiszeitalter" heißt es, wenn am 25.10. oder 26.10. Kinder ab acht Jahre um 15 Uhr erfahren, ob wir wirklich in einem Eiszeitalter leben. In rund zwei Stunden erleben die Kinder, wie es natürlicherweise - also ohne den Einfluss der Menschen - dazu kam, dass sich das Klima immer wieder veränderte und welche Folgen das für die Lebewesen hatte. Mit Hilfe eines Zeitrades können sie in längst vergangene Zeiten reisen und Säbelzahnkatzen, Mammuten, Höhlenhyänen und vielen anderen Tieren begegnen. In der Museumswerkstatt können die Kinder mehrdimensionale Lebensbilder von Tieren einer Warm- und einer Kaltzeit anfertigen und mit nach Hause nehmen. Kosten: 5 Euro (inklusive Museumseintritt).

"Menschen im Eiszeitalter" nennt sich das zweite Angebot, das am 2.11. oder 3.11. um 10.30 Uhr startet. Für etwa zwei Stunden gehen Kinder ab acht Jahren den Menschen der Eiszeit auf die Spur. Seit etwa 300.000 Jahren leben Menschen verschiedener Arten in Westfalen. Die frühen Menschen waren Jäger und Sammler, zogen umher und verstanden es, sowohl in Kaltzeiten, als auch in Warmzeiten zu überleben. Die Kinder unternehmen eine Zeitreise, stärken sich zwischendurch mit einem selbst zubereiteten steinzeitlichen Imbiss und gestalten eine Höhlenmalerei mit Hilfe von Wachsmalkreide und Packpapier zum Mitnehmen. Kosten: 5 Euro (inklusive Museumseintritt).

Beim Werkstattnachmittag "Fischotter" am 4. November um 14.30 Uhr geht es um den Eurasische Fischotter. Er war in Nordrhein-Westfalen seit etwa 50 Jahren ausgerottet. Aktuelle Nachweise dieser Tierart sind der Anlass sie umfassend in dem generationenübergreifenden Programm vorzustellen. Die Überwachung der Neuansiedlung gibt einen Einblick in moderne Naturschutzmethoden. Verschiedene Spuren des Fischotters werden vorgestellt und die Funktion einer Fotofalle ausprobiert. Seine Anpassung an das Wasserleben bietet Stoff für spielerische Aktionen.
Kosten: 6 Euro für Kinder und 8 Euro für Erwachsene (inklusive Museumseintritt).

Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich unter: Telefon 0251.591-6050 (Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr & Mo-Do 14.00-15.30 Uhr). Begrenzte Teilnehmerzahl. LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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