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Mitteilung vom 18.10.17

Foto zur MitteilungDie Vorführung der Dampffördermaschine ist Höhepunkt der Erlebnisführungen am Sonntag.
Foto: LWL/Fischer


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Presse-Infos | Kultur

Siedlungstour und Erlebnisführungen

Das Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Eine Tour zur Industrialisierung des Stadtteils Hordel und Erlebnisführungen durch das Denkmal mit Vorführung der Dampffördermaschine bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.

"Kohle, Koks, Konsumanstalt" heißt es am Samstag (21.10.) ab 15 Uhr beim Rundgang auf den Spuren der Entwicklung des Stadtteils rund um das Bergwerk. Dort ließ Eigentümer Krupp im 19. Jahrhundert Schulen, Kindergärten und Kirchen bauen, um die Arbeiter zu locken und zu binden. Die Schachtanlage selber breitete sich aus, neue Verkehrswege entstanden mit Anschluss an überregionale Netze. Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch das heutige Stadtbild prägen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0234 6100-874.

Am Sonntag (22.10.) können Besucher das Industriedenkmal gemeinsam mit dem Förderverein Zeche Hannover entdecken. Um 12 und 15 Uhr starten die Rundgänge mit Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893. Sie ist das älteste Exemplar, das im Ruhrgebiet an einem Originalstandort erhalten geblieben ist. Die Teilnahme ist kostenlos.

Neben den Führungen bietet die Zeche Hannover noch bis zum 29. Oktober zwei Sonderausstellungen: In der Maschinenhalle sehen die Besucher unter dem Titel "Vom Streben nach Glück" die Geschichte der Auswanderung aus Westfalen nach Amerika. Im Malakowturm zeigt das LWL-Industriemuseum die Ausstellung "Das große Warten". Die Herner Fotografin Brigitte Kraemer hat Geflüchtete in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets ein Jahr lang begleitet und fotografiert. Die Ausstellung gibt Einblicke in den Alltag zwischen Ankunft und Anerkennung.

Für die kleinen Besucher hat die "Zeche Knirps" zum freien Spielen Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Adresse und Kontakt:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Telefon: 0234 6100-874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Lisa Weißmann, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-236
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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