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Mitteilung vom 20.09.17

Foto zur MitteilungEinschiffen auf ein Auswandererschiff in Bremerhaven.
Foto: Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven


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Presse-Infos | Kultur

Das Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Führungen und Sonderöffnungszeiten

Bewertung:

Bochum (lwl). Führungen zur Geschichte der Zeche Hannover und durch die aktuelle Sonderausstellung "Vom Streben nach Glück. 200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika" bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Wochenende in seinem Industriemuseum in Bochum an.

Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms ist das Thema der Erlebnisführungen am Samstag (23.9.) um 15 Uhr und am Sonntag (24.9.) um 12 und 15 Uhr. Was hat eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun? Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Die Besucher erhalten einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche Hannover in Bochum. Höhepunkt der Führungen ist die Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893. Die Teilnahme am Samstag kostet 2,50 Euro; die Führungen vom Förderverein am Sonntag sind frei.

Am Sonntag (24.9.) startet um 16 Uhr eine Führung zum Thema "Der Traum vom Wilden Westen. Von Goldsuchern und Abenteurern" durch die Amerika-Schau. Der geführte Rundgang beleuchtet die unterschiedlichen Motive der Auswanderer, die im 19. und 20. Jahrhundert ihre Heimat verließen. Wichtige Beweggründe waren Not und Unterdrückung in der Heimat. Einige Auswanderer folgten dem Goldrausch im Wilden Westen und brachen voller Abenteuerlust in ein neues Leben auf. Die Reise begann meistens in den beiden großen deutschen Auswandererhäfen in Bremerhaven und Hamburg. Agenten vermittelten den Ausreisewilligen die Schiffsfahrkarten für die Überfahrt in die USA. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges hatten über acht Millionen Menschen in Nordamerika deutsche Vorfahren. Sie lebten als Farmer in den nördlichen Staaten des Mittleren Westens, waren aktiv in der Kultur, in der Politik und im Wirtschaftleben der Vereinigten Staaten.

Die "Zeche Knirps" hat zum freien Spielen samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie anlässlich des Feiertages am Montag (1.5.) von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 61 00 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Lisa Weißmann, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-236
presse@lwl.org



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Günnigfelder Straße 251
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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