LWL-Newsroom

Mitteilung vom 28.06.17

Foto zur MitteilungPortrait einer Bergarbeiterin aus Zabrze (Polen, 2002) aus der Fotoserie "Von Kohle gezeichnet" von Dariusz Kantor, die zum Ende des Steinkohlenbergbaus 2018 auf der Zeche Nachtigall gezeigt wird.
Foto: LWL/Dariusz Kantor


Foto zur Mitteilung1838 entdeckte der Hobbyarchäologe Philipp Hauben in der Nähe von Xanten ein fränkisches Fürs-tengrab. Spektakulärster Fund war ein Bronzereif mit Verzierungen und Bügel - ein Täuschung?.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungFrieden: Theodor Thulden

Foto zur MitteilungPassion: Melchior Lechter

Foto zur MitteilungBild aus der Ausstellung "Die Macht der Mode", die im Rahmen des Verbundprojektes "Bauhaus" im LVR-Industriemuseum Euskirchen und im TextilWerk Bocholt des LWL gezeigt wird.
Foto: LVR-Industriemuseum/Jürgen Hoffmann


Foto zur MitteilungAusstellung Gehirn.
Foto: LWL/Steinweg


Foto zur MitteilungZum Schutz vor der Infizierung mit dem Schwarzen Tod trugen die Ärzte des 17. Jahrhunderts solche Schnabelmasken.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungWährend gestorbene Kinder zu dieser Zeit normalerweise einfach "entsorgt" worden wären, hat diese Mutter zwei ihrer wertvollen Kochgefäß geopfert und den Leichnam ihres Kindes darin bestattet, Fundort Ostbevern-Schirl, Kreis Warendorf, 1800 bis 1500 v.Chr.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungAusstellung Lebenskünstler Mensch.
Foto: LWL/Oblonzyk


Foto zur MitteilungKlimawandel gestern und heute.
Foto: LWL/NASA


Foto zur MitteilungBlick in das Stadtmodell von Paderborn im 11. mit der ersten Kaiserpfalz und dem Dom.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungTote Sprache? Die Werke antiker Philosophen und Autoren wie Cicero, Caesar, Vergil oder Horaz prägten das klassische Latein und überdauern bis heute.
Foto: Pixabay


Foto zur MitteilungMystischer Osten: Trotz der gemeinsamen Wurzeln bleibt die Welt der orthodoxen Kirchen und Klöster fremd und faszinierend zugleich. Die geplante Sonderausstellung holt 2023 die monastische Kultur Osteuropas in das ostwestfälische Kloster Dalheim.
Foto: Pixabay


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Presse-Infos | Kultur

LWL plant große Sonderausstellungen in den kommenden Jahren

Bewertung:

Münster (lwl). Von der Mythenbildung um Kaiser Friedrich Barbarossa, die ihren Höhepunkt in der deutschen Nationalbewegung im frühen 20. Jahrhundert fand, über Irrtümer und Fälschungen in der Archäologie, bis hin zur verborgenen Landschaft rund um das UNESCO-Weltkulturere Stonehenge reichen die Themen, die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in den nächsten Jahren präsentiert. Das LWL-Industriemuseum beteiligt sich an einer Verbundausstellung zum Ende des Steinkohlenbergbaus. "Dabei wollen wir den Fokus vor allem auf das Erbe des Bergbaus und die Pionierrolle liegen, die der LWL bei der Erhaltung von Industriedenkmälern übernommen hat", so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Eine Übersicht über die geplanten LWL-Sonderausstellungen und Großprojekte der kommenden Jahre wurde vergangene Woche im LWL-Kulturausschuss besprochen. Außerdem werde es ein zweijähriges Verbundprojekt des LWL und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) geben.

Geplante Großprojekte im Zeitraum 2018 bis 2020
LWL-Industriemuseum

Der LWL plant an den acht Standorten seines Industriemuseums zwei besondere Ausstellungsprojekte: 2018 beteiligen sich die Ruhrgebietsstandorte Dortmund, Bochum, Witten, Hattingen und Waltrop an einem großen Verbundprojekt zum Ende des Steinkohlebergbaus, das auch von der RAG-Stiftung unterstützt wird. Es werden Ausstellungen zu Ruhrgebietsfolklore, Industriedenkmalpflege und Lebenserinnerungen aus dem Bergbau gezeigt.

2019 zeigt das LWL-Industriemuseum auf der Zeche Zollern in Dortmund unter dem Titel "Alles nur geklaut..." von März bis Oktober eine Ausstellung rund um das Thema Wissenstransfer. Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Industriespionage, "Der gläserner Mensch", Plagiate und "Whistle-Blowing". Begleitet wird die Hauptausstellung durch Satelliten an den anderen sieben Museumsstandorten.

LWL-Museum für Archäologie in Herne
Irren ist menschlich. Jeder irrt täglich, schätzt Sachverhalte falsch ein, fällt auf Täuschungen herein. Die Ausstellung "Irrtümer und Fälschungen der Archäologie" wird ab 2018 im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen sein. Sie bietet die Gelegenheit, populäre, aber überholte Meinungen zu vergangenen Epochen und ihren Artefakten zu revidieren sowie archäologische und historische Arbeitsmethoden in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Die Ausstellung soll das Publikum auch unterhalten, denn viele Fehldeutungen früherer Forschergenerationen erscheinen heute unfreiwillig komisch.


LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster
Frieden gilt als Idealzustand menschlichen Zusammenlebens. Seit Menschengedenken weckt das Ideal einer aggressionsfreien Welt Sehnsüchte, Hoffnungen und Bilder, die in Bildthemen wie "Das goldene Zeitalter", "Paradiesvorstellungen" und der "Orpheus-Thematik" als Friedensutopien lesbar sind. In der Ausstellung "Wege zum Frieden" werden im LWL-Museum für Kunst und Kultur diese Themen von Apil bis September 2018 aufgegriffen. Künstler wie Rubens, Goya, Picasso, Dix, Kollwitz haben sehr unterschiedlich mit der Bedeutung von Frieden gearbeitet.


Ebenso sind bedeutsame Friedensschlüsse wie der Friede von Venedig (1177), der Westfälische Friede (1648) oder der Friedensvertrag von Versailles (1919) zu sehen, aber auch Friedensbilder der jüngeren Zeitgeschichte (z. B. Camp David, 1978).

Im Jahr 2020 wird das LWL-Museum für Kunst und Kultur "Passion Leidenschaft" zeigen. Die bildende Kunst ist bis heute - neben den darstellenden Künsten - das Medium, in dem sich die Leidenschaft abbildet: Künstler von der Antike bis in die Gegenwart haben sich mit Themen wie "Der Rausch des Bacchus", "Der Garten der Lüste", "Der Tanz der Salome" und natürlich mit Liebe und Leidenschaft des Menschen beschäftigt. In der Ausstellung werden Werke namhafter Künstlerinnen gezeigt, unter anderem von Hieronymus Bosch, Artemisia Gentileschi, Caravaggio, El Greco, Peter Paul Rubens, Eugène Delacroix, Vincent van Gogh, Lovis Corinth, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka, Max Beckmann, Francis Bacon, Bill Viola, Marina Abramovic.

Verbundsprojekt Bauhaus
Das 100-jährige Jubiläum der Bauhaus-Hochschule und der Weimarer Republik wird in den Jahren 2018 bis 2020 von den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) in Zusammenarbeit mit dem Land mit neun Ausstellungen und Projekten begleitet.


Im LVR-Industriemuseum Euskirchen und im LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt wird es beispielsweise eine Ausstellung zum Thema "Die Macht der Mode" geben. Im LWL-Museum für Kunst und Kultur ist die Ausstellung "Bauhaus und Amerika. Grenzüberschreitungen" für November 2018 bis März 2019 geplant. "Leuchten der Moderne. Glasproduktion im Licht des Bauhauses" wird das Ausstellungsthema im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim sein.
Für das LWL-Museumsamt ist "Die Fotografie und das Bauhaus. Neues Sehen - Neue Sachlichkeit - Rezeption und Wirkung 1919 - 2019 in Westfalen" das Thema einer Wanderausstellung. Eine weitere Wanderausstellung der Regionalinstitute von LWL und LVR thematisiert "Weimar im Weste. Republik der Gegensätze". Zusammen mit den Architektenkammern NRW erarbeiten die Denkmalpflege der beiden Landschaftsverbände eine Internetplattform zu Objekten des "Neuen Bauens".


LWL-Museum für Naturkunde in Münster
Was geschieht in unserem Gehirn wenn wir schlafen? Wie funktioniert unser Gedächtnis? Wie entstehen Emotionen? Diese Fragen werden in der interaktiven Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster aufgegriffen. Die Ausstellung thematisiert von Juni 2018 bis September 2019 den Aufbau und die Funktionsweise der Steuerungszentrale des menschlichen Körpers. Das Gehirn verarbeitet Sinneseindrücke und koordiniert Verhaltensweisen. Farben, Formen, Klänge, Geräusche, Gerüche, Geschmacksempfindungen sind Leistungen unseres Gehirns. Es ist der Ort, an dem die für das Überleben wichtigen Gefühle entstehen. Freude, Hass, Panik, Liebe, Zorn, Trauer sind ein richtungsgebender Kompass für unser Handeln. Die Ausstellung wird von Vorträgen und museumspädagogischen Angeboten begleitet.


LWL-Museum für Archäologie, Herne
Der "Schwarze Tod" war im Mittelalter ein gefürchteter Gast. Seit dem ersten Ausbruch der Pest 1349/50 wurden die Städte im Rheinland und in Westfalen von dieser und anderen verheerenden Seuchen heimgesucht. 2019 jährt sich zum 125. Mal die Entdeckung des Pesterregers. Dies ist für das LWL-Museum für Archäologie der Anlass, als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung zu dem Thema zu präsentieren. Die Ausstellung "Der Schwarze Tod. Die Pest - eine globale Katastrophe" zeigt ab Februar bis Oktober 2019, welche Auswirkungen die Krankheiten und Seuchen auf Adlige und das einfache Volk hatten. Die Ausstellung umfasst die Pestzüge der Antike bis zur Neuzeit. Dabei werden der deutschsprachige Raum und weitere betroffene Regionen Europas und der Welt dargestellt.


Neue große Sonderausstellungen im Zeitraum 2019-2022

LWL-Industriemuseum - Zeche Zollern, Dortmund
Die Sonderausstellung "Zukunft war immer. Über Prognosen, Visionen, Utopien" stellt 2023 im LWL-Industriemuseum - Zeche Zollern die Versuche der Menschen vor, in die Zukunft zu blicken. Sie überprüft, welche Vorhersagen eingetreten sind und untersucht, was Prognosen über die Gegenwart aussagen. Die Aussstellung besteht aus zwei Teilen. Sie startet im ersten Teil mit der Darstellung, seit wann es in verschiedenen Kulturen eine "Zukunft" gibt. Im zweiten Teil werden die Versuche unserer Gegenwart dargestellt, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Es werden Exponate aus den Bereichen Energie, Verkehr, Raumfahrt und Kybernetik zu sehen sein.

LWL-Museum für Archäologie in Herne
Ab September 2020 bis Oktober 2021 wird die erste Sonderausstellung im LWL-Museum für Archäologie in Herne mit dem Thema "Stonehenge. Verborgene Landschaft" zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt anhand des UNESCO-Weltkulturerbes Stonehenge , wie mythische Orte auch in Westfalen erfahrbar werden können: Großsteingräber sind als älteste Bauzeugnisse bis heute im Gelände erhalten und prägen die Landschaft. Diese Gräber wurden 1.000 Jahre früher als Stonehenge errichtet, bis zu 500 Jahre lang genutzt und sind Bestandteil von aktuellen Wanderwegen. Die Ausstellung zeigt den Bau und die Konstruktion dieser westfälischen Anlagen. Mit einer virtuell rekonstruierten Landschaft lässt sich ihre heutige Lage nachvollziehen.

Ab September 2022 bis Februar 2023 dreht sich dann alles um das Thema "Liebe. Archäologie eines Gefühls" im LWL-Museum für Archäologie. Ab wann lässt sich Liebe tatsächlich nachweisen? Was kann die Archäologie zum Thema beitragen? Welche Bilder der Liebe sind aus früheren Epochen überliefert? Wie liebte man in der Stein-, Bronze-, und Eisenzeit, in der Antike und im Mittelalter? Die Sonderausstellung kann zu diesen Fragen Denkanstöße liefern.

LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster
In der ersten Sonderausstellung "Das Bauhaus und Amerika. Grenzüberschreitungen" geht es von November 2018 bis März 2019 im LWL-Museum für Kunst und Kultur schwerpunktmäßig um Werke der Bildenden Kunst, der Malerei, der Skulptur, der Grafik der Fotografie und des Designs. Künstler wie Anni und Josef Albers, Lászlo Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer, Herbert Bayer und Marcel Breuer stehen dabei im Mittelpunkt. Als zweiten Schwerpunkt der Ausstellung gilt es, die "Grenzüberschreitung" hervorzuheben. Historische Aufführungen wie das "Triadische Ballett" von Oskar Schlemmer wird das Tanztheater Münster zeitgenössisch nachtanzen. Im Foyer und im Lichthof des Museums sowie im Theater Münster sind Aufführungen als integrativer Teil dieser Ausstellung geplant.

Die zweite Sonderausstellung "Meer, Berge, Maschinen: "William Turners Suche nach dem Erhabenen" im LWL-Museum für Kunst und Kultur dreht sich von November 2019 bis Februar 2020 um Turners Reisen in die Schweiz. Diese Reisen lassen die künstlerische Entwicklung des Malers von seinen Änfängen in den 1790er Jahren bis zu seinem Spätwerk in den 1840er Jahren nachvollziehen. Dabei spielt das Konzept des Erhabenen in Verbindung mit der Schweizer Bergwelt eine besondere Rolle. Die Alpen stehen beispielhaft für das Konzept des Erhabenen und finden sich auch in den Werken des Briten wieder. Sie konfrontieren den Betrachter mit Darstellungen von Gewalt, Terror und Tod.

Anlässlich des 90. Todestages des Künstlers Otto Mueller wird ab Oktober 2020 bis Januar 2021 eine dritte Sonderausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur präsentiert. Otto Mueller wurde 1874 in Liebau im Riesengebirge geborgen und nahm bei den Ausstellungen der "Brücke" Künstlergruppe teil. Es werden Bilder aus New York (Moma), Havard (Busch-Reisinger Museum), Detroit, San Francisco, St. Louis und anderen Museen ausgestellt. Neben Werken Muellers, die aus privaten und öffentlichen Sammlungen kommen, werden auch Gemälde von Tizian, Gauguin, Matisse oder Cézanne gezeigt. Sie inspirierten die Kunst des deutschen Malers.

Aus Anlass des 900. Geburtstages von Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, plant das LWL-Museum für Kunst und Kultur eine weitere kunst- und kulturgeschichtliche Sonderausstellung von März/ April 2022 bis September 2022 in Münster und auf Schloss Cappenberg bei Selm. In Schloss Cappenberg wird die Kopfreliquie von Barbarossa in der Stiftskirche aufbewahrt. Diese bildet das Zentrum der Ausstellung und zählt zu den wichtigsten Zeugnissen der romanischen Goldschmiedekunst.


LWL-Museum für Naturkunde in Münster
Bisher hat die Menschheit auf viele Probleme intelligente Lösungen gefunden. Aber wie sieht es mit aktuellen Problemen aus? Kann Krebs möglicherweise bald geheilt werden? Wie geht die Welt mit der Ernährungskrise um? Wie kann die Überbevölkerung reguliert werden? Die Menschheit steht im 21. Jahrhundert vor einer Vielzahl von Aufgaben. Die Sonderausstellung "Lebenskünstler Mensch" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster behandelt von 2020 bis 2021 diese problematischen Themen und zeigt zugleich Lösungsansätze aus dem Bereich Biologie. Neben technischen Exponaten wird es auch Begleitvorträge und museumspädagogische Angebote geben.

Es gab Zeiten, da war die gesamte Erde vereist oder es herrschte ein heißes Wüstenklima auf allen Kontinenten. Mit diesem globalen Klimawandel beschäftigt sich die Sonderausstellung "Vom Eisplaneten zum Treibhausklima - Klimawandel gestern und heute" ab 2022 bis 2023 im LWL-Museum für Naturkunde.

Wie werden Informationen in den Zellen gespeichert und abgerufen? Wo wird das Erbgut gelagert? Was genau ist ein Gen? Diesen Fragen geht das LWL-Museum für Naturkunde in der Sonderausstellung "Gene - Eine Reise durch das Erbgut" ab 2024 bis 2025 nach. In der Ausstellung wird erklärt, wie jedes der 30.000 menschlichen Gene seine Funktion ausüben kann. Der Hauptteil der Ausstellung wird durch 24 große Chromosomen-Skulpturen unterteilt. Jede Skulptur eröffnet einen eigenen Ausstellungsbereich, in dem die Funktion eines speziellen Gens erklärt wird. Für jedes Beispiel werden Vergleiche zu Tieren und Pflanzen gezogen.


Museum in der Kaiserpfalz,Paderborn
In der Sonderausstellung "Die mittelalterliche Stadt" wird im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn ab Sommer bis Herbst 2022 das Thema "Stadt" mit seiner Entwicklungsgeschichte sowie den Strukturen und Problemen präsentiert. Die Ausstellung zeigt die Vorgeschichte der Stadt von der Antike bis zum Mittelalter und die Entwicklung urbaner Zentren, die zu Städten gewachsen sind. Auch das Leben in der mittelalterlichen Stadt, städtische Sozialstrukturen und Themen wie Hygiene und Ernährung sind Teil der Ausstellung.


LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn)
Wie werden Verschwörungstheorien hervorgerufen? Wie bedrohlich sind Verschwörungstheorien und welche Möglichkeiten zur Aufklärung gibt es? Die erste Sonderausstellung "Verschwörungstheorien" im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur beschäftigt sich ab Mai 2019 bis März 2020 mit diesem Gesellschaftsthema. Die Ausstellung wird durch einen wissenschaftlichen Beirat begleitet. Zudem wird es eine Vortragsreihe zur Ausstellung geben.

In der zweiten Sonderausstellung "Latein - die Sprache Europas" geht es um die über die Jahr hunderte andauernde Relevanz dieser klassischen Sprache. Von Mai bis November 2021 geht die Ausstellung der Geschichte des Lateinischen nach und hinterfragt, welche Bedeutung Europas Sprache noch heute hat, haben könnte oder haben sollte. Die Ausstellung wird durch einen wissenschaftlichen Beirat begleitet. Zudem wird es eine Vortragsreihe zur Ausstellung geben.

Die dritte Sonderausstellung "Klöster des Ostens" im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur präsentiert den Besuchern von Mai bis November 2023 das Klosterleben im europäischen Osten. Geplant ist auch ein Ausstellungsbereich, der sich mit den von Einwanderern und Flüchtlingen nach Westfalen "mitgebrachten" Klosterkulturen befasst.


Weitere Informationen zu den LWL-Museen und Ausstellungen im Internet unter: http://www.lwl.org/kultur



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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