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Mitteilung vom 20.03.17

Foto zur MitteilungEnsemble Vox Nobile mit Julia Haas (Klavier), Susanne Slobodzian (Gesang) und Dora Pavlikova (Gesang).
Foto: Vox Nobile


Foto zur Mitteilung Mathilde Franziska Anneke (1817-1884) als Briefmarkenmotiv.
Foto: Stadtarchiv Sprockhövel


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Presse-Infos | Kultur

Hommage an Mathilde Franziska Anneke zum 200. Geburtstag Salon "Frauenbilder" im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Bewertung:

Witten (lwl). Am Montag (3.4.) wird der 200. Geburtstag von Mathilde Franziska Anneke gefeiert - eine "tapfere westfälische Frau", wie Susan B. Anthony, mit der Anneke für das Frauenstimmrecht in den USA kämpfte, sie bezeichnete. Der Pionierin der Frauenbewegung widmet sich der nächste Salon "Frauenbilder", zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag (30.3.) um 18.15 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall nach Witten einlädt. Im Mittelpunkt des Abends unter dem Motto "Aus Deinen Tränen sprießen..." stehen Kompositionen von Frauen aus Romantik, Biedermeier und Vormärz, vorgetragen vom Ensemble Vox Nobile. Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen auf dem Museumsgelände zur Verfügung.

Hintergrund
Im 19. Jahrhundert kämpfte die im heutigen Sprockhövel geborene Anneke für demokratische Rechte, für die Gleichstellung von Frauen und gegen die Sklaverei. Sie wird heute international gewürdigt und gehört zu den berühmtesten Frauen der deutschen Geschichte. "Ihr Mut im Einsatz für Menschenrechte und Geschlechtergerechtigkeit, ihr kritischer Geist, ihre Veröffentlichungen und die Beständigkeit bei der Durchsetzung der eigenen Überzeugungen sind noch heute Vorbild und Ermutigung für viele Menschen", so Ingrid Telsemeyer vom LWL-Industriemuseum, die zum Auftakt mit Bildern Mathilde Annekes Lebensweg skizziert.

Die Auswahl der musikalischen Werke zeigt epochenspezifische Themen. Von Fanny Hensel stammen zum Beispiel Heine- und Byron-Vertonungen, von Johanna Kinkel das Demokratenlied - die Hymne der 1848er. Eine Reihe der ausgewählten Lieder sind Uraufführungen. Komponistinnen wie Fanny Hensel durften zu Lebzeiten unter eigenem Namen nicht publizieren. Ihre Werke sind erst in den letzten Jahren wiederentdeckt und ediert worden. Kurze Rezitationen historischer Texte von Anneke oder Louise Aston, vorgetragen von Angelika Hövermann, ergänzen die musikalischen Darbietungen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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