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Mitteilung vom 24.01.17

Foto zur MitteilungDas Team des LWL-Museums für Archäologie (v.l.n.r. stellvertretende Museumsleiterin Dr. Susanne Jülich, Nhi Tran, Mitorganisator des "Tet", und der museumspädagogische Mitarbeiter Marcus Coesfeld) bereitet sich auf das vietnamesische Neujahrsfest vor.
Foto: LWL/Steimer)


Foto zur MitteilungDas Fest besitzt eine reiche Tradition und gehört zu den wichtigsten Feiertagen in Vietnam.
Foto: LWL/Steimer)


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Vietnamesischer Jahreswechsel

LWL-Archäologiemuseum in Herne feiert Neujahrsfest "Tet"

Bewertung:

Herne (lwl). Warum nicht ein zweites Mal das neue Jahr begrüßen? Am Sonntag (29.1.) feiert das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne das vietnamesische Neujahrsfest "Tet". Anlass ist die Sonderausstellung "Schätze der Archäologie Vietnams", die noch bis zum 26.2. in Herne zu sehen ist.

Was hierzulande Silvester ist für die Vietnamesen "Tet". Das bedeutet "Fest" und ist der wohl bedeutendste Feiertag des Landes. Er steht für das Neujahrsfest, orientiert am chinesischen Mondkalender.

Große und kleine Besucher können sich am Sonntag zwischen 11 und 20 Uhr nicht nur die "Schätze der Archäologie Vietnams" anschauen, die erstmalig in Deutschland zu sehen sind. Sie sind auch eingeladen, traditionelle Bräuche Vietnams kennenzulernen und selbst auszuprobieren. So geht es beim vietnamesischen Neujahrsfest im Foyer des LWL-Museums für Archäologie ganztägig mit viel Musik zur Sache. Studierende der Ruhr-Universität Bochum mit vietnamesischen Wurzeln präsentieren verschiedene Tänze aus ihrer Heimat. Beim Bambus- oder Lotustanz kann der Besucher selbst die Hüften schwingen. Ebenfalls mitmachen können Besucher bei der Zubereitung von Sommerrollen - Verkostung inklusive. Für den großen Hunger gibt es zudem in den museumspädagogischen Räumen ein breites Angebot an vietnamesischen Spezialitäten.

Darüber hinaus präsentieren sich im Museumsfoyer die Freundschaftsgesellschaft Vietnam e.V. und das "Eine Welt Netz NRW" mit Infoständen und einem Vortrag um 17 Uhr. Für alle, die eine Reise nach Vietnam planen, bietet der Vortrag "Reiseland der Gegensätze" um 15 Uhr spannende Bilder und Informationen. Beide Vorträge finden im Museumskino statt.

Unterdessen nimmt sich der Förderverein des LWL-Museums für Archäologie den jungen Besuchern an: In einer kindgerechten Erzählrunde im Foyer werden Märchen und Sagen aus dem Land des aufsteigenden Drachen zum Leben erweckt. Ebenfalls vom Förderverein organisiert wird für alle Besucher eine traditionelle Teezeremonie.

Auch im Innenhof des Museums gibt es Mitmachaktionen. So können Besucher beim Reissackhüpfen oder im Rahmen der "Tet"-Lotterie kleine Preise gewinnen. Kinder werden darüber hinaus sogar mit Glück beschenkt. Gemäß der Tradition "Li Xi" bekommt jeder Besucher unter 12 Jahren ein rotes Tütchen, das neben einer kleinen Aufmerksamkeit Wünsche für das neue Jahr enthält.

In den Ausstellungsräumen selbst haben Kinder zudem die Möglichkeit, nach Vorbildern der vietnamesischen Dong Son-Kultur kleine Trommeln zu basteln. Hier bieten Mitglieder des Deutsch-Vietnamesischen Freundeskreises auch Schnupperkurse in der Kunst des Schreibens, der vietnamesischen Sprache und der Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform Qi Gong an.

In regelmäßigen Abständen präsentieren die Studierenden der Ruhr-Universität Bochum in den Ausstellungsräumen außerdem traditionelle Gewänder aus Vietnam. Nach einer kleinen Modenschau dürfen die Besucher die Gewänder selbst anprobieren und können sich in einer Fotobox inmitten archäologischer Fundplätze, Weltkulturstätten und vietnamesischer Metropolen ablichten lassen.

Schließlich laden zu jeder vollen Stunde öffentliche Führungen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung ein. Die Dauerausstellung, die einen Überblick über 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte in der Region bietet, kann jeweils eine halbe Stunde später unter fachmännischer Führung besichtigt werden.

Der Eintritt ins Museum und die Teilnahme an den Angeboten sind kostenfrei.



Pressekontakt:
Hannah Reichelt, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-5400 und Dr. Carolin Steimer, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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