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Mitteilung vom 11.01.05

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"Handeln, bevor etwas passiert!" - Film und Vortrag über den Seenotkreuzer Hermann Marwede im LWL- Industriemuseum Altes Schiffshebewerk

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Waltrop (lwl). Orkanartiger Sturm und meterhohe Wellen, das sind nicht selten die Bedingungen, unter denen die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ihre Einsätze fahren. Christian Stipeldey, ehrenamtlicher Mitarbeiter der DGzRS, stellt in einem Film die gefährlichen Aufgaben des Rettungswerkes auf Nord- und Ostsee vor. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt den Film am Dienstag (25.01.) um 19.30 Uhr in seinem Museum Altes Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.

Die Arbeit der Seenotretter verlangt schnelle Entschlüsse. Deshalb brauchen die Besatzungen das Wissen und die Technik, die es ihnen erleichtern, diese oft lebenswichtigen Entscheidungen zu treffen. "Handeln, bevor etwas passiert!" - nach diesem Leitsatz entstand der neue große Seenotkreuzer Hermann Marwede für die Station Helgoland. Mit einem gleichzeitigen Umstationierungsprogramm in der Ostsee hat die DGzRS die Leistungsfähigkeit ihrer Rettungsflotte für die Zukunft gestärkt.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben unterhält die DGzRS auf 54 Stationen zwischen Borkum und Usedom 61 hochmoderne Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote. Zentral koordiniert werden die Einheiten von der eigenen Seenotleitung in Bremen. Seit Gründung der DGzRS im Jahr 1865 verdanken mehr als 70.000 Schiffbrüchige ihr Leben dem schnellen und selbstlosen Eingreifen der Seenotretter.

Die DGzRS finanziert sich seit jeher ausschließlich durch Spenden aus allen Teilen des Landes und nimmt für ihre Arbeit keinerlei staatlich-öffentliche Mittel und damit keine Zwangsabgaben von Seiten des Steuerzahlers in Anspruch.

Referent Christian Stipeldey gibt in seinem Vortrag mit Hilfe einmaliger Bilder Einblicke in den spannenden Alltag der Rettungsmänner im roten Overall, in die Organisation der DGzRS hinter den Kulissen sowie in die Entwicklung und die Geschichte des deutschen Seenotrettungswerkes.

Der Eintritt ins LWL- Industriemuseum ist frei.



Pressekontakt:
Herbert Niewerth, Museumsleiter, Tel. 02363 97070 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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