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Mitteilung vom 29.10.04

Foto zur MitteilungEin seltenes Glück, wenn ein Glasliebhaber auch ganz alltägliche Stücke sammelt, wie es bei der Sammlung Schwiezer der Fall ist.
Foto: LWL/ Hudemann/ Holtappels


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Presse-Infos | Der LWL

16.000 Flaschen aus drei Jahrhunderten - Führung durch die Sammlung Schwiezer

Bewertung:

Petershagen (lwl). Eine besondere Themenführung gibt es am Sonntag, 7. November, um 11 Uhr in der Glashütte Gernheim des Westfälischen Industriemuseums. Der Glassammler Albert Schwiezer, der in mehr als dreißig Jahren intensiver Sammlungstätigkeit über 16.000 Flaschen und Hohlgläser zusammengetragen und diese vor einigen Jahren dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Petershagen-Ovenstädt übergeben hat, führt die Besucher durch sein "Werk" und erläutert die Entstehung dieser ungewöhnlichen und umfangreichen Sammlung.

"Es ist schon ein ungewöhnlicher Zufall, wenn ein Sammler genau das zusammenträgt, was ein Museum braucht", freut sich Museumsleiter Michael Funk. "Denn anders als etwa in England interessieren sich in Deutschland bei weitem nicht so viele Menschen für das einfache, das alltägliche Glas, wie zum Beispiel Flaschen und deren Geschichte. Genau das brauchten wir jedoch für den Aufbau unseres sozialgeschichtlichen Museums."

Albert Schwiezer wird über die Entstehung seiner Sammlung berichten und anhand von mitgebrachten Stücken und Beispielen aus der Dauerausstellung des Museums lebendige Einblicke in Alltag eines Sammlers geben. Darüber hinaus wird der Glasliebhaber erzählen, wie sich Sammler und Sammlung weiterentwickeln.

Der Vortrag findet in der Korbflechterei statt. Im Anschluss an das Referat bietet sich der Besuch der 4. Gernheimer Textilwerkstatt an. Es ist lediglich der Museumseintritt zu entrichten.
Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Evelyn Zerbe, Tel. 0231 6961-127
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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