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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 06.03.18

Saat-Aktion im Arbeitergarten und Lampenbörse
Programm am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Dortmund (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Wochenende Gartenfreunde zur Saat-Aktion im Arbeitergarten und Bergbauinteressierte zur Grubenlampenbörse in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein.

Der Arbeitergarten erwacht aus der Winterpause: Bei einer Mitmach-Aktion am Samstag (10.3.) um 15 Uhr haben Neulinge die Gelegenheit, erste Erfahrungen im Gemüseanbau zu sammeln. Besucher sind eingeladen, Saatgut ins fertig aufbereitete Beet einzusäen. Museumsmitarbeiterin Marianne Holtmann steht ihnen dabei hilfreich zur Seite. Das Team der Zeche Zollern wird in den kommenden Wochen Unkraut jäten und gießen. Wenn Erbsen, Möhren, Salat und Co. Reif sind, können die Gartenfreunde wiederkommen und ihre selbst gesäten Schätze ernten. Die haben übrigens jetzt Bioqualität, denn das Industriemuseum hat den Boden im alten Arbeitergarten rechtzeitig zur Saison ausgetauscht und auf die Erzeugung von Biogemüse vorbreitet. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag (11.3.) findet von 10 bis 18 Uhr die internationale Grubenlampenbörse "Glanzlichter" satt. Anbieter aus ganz Deutschland sowie aus den Niederlanden, Großbritannien, Tschechien, Frankreich und Österreich präsentieren ihre Schätze. Vom landestypischen Westfälischen Frosch über die Karbidlampe bis hin zur Benzinsicherheitslampe ist für jedes Sammlerherz etwas dabei. Zusätzlich gibt es an den Ständen auch Mineralien, Fachliteratur und die Ausrüstung der Bergleute zu entdecken. Gleichgesinnte können sich über technische Daten, Hersteller, Materialien und Geschichte austauschen. In der Lampenstube können Besucher von 12 bis 15 Uhr den ehemaligen Lampenmeister Günter Waida beim Zeitzeugengespräch erleben. Der gelernte Techniker war auf der Zeche General Blumenthal für die Instandsetzung und Sicherheit von rund 3.500 Grubenlampen verantwortlich.

Außerdem finden wie jeden Sonn- und Feiertag um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit" Führungen über die Tagesanlagen statt. Um 14 Uhr startet ein Rundgang durch die neue Sonderausstellung "RevierGestalten. Von Orten und Menschen". Wer sich näher für die Geschichte der Maschinenhalle interessiert, kann um 16.30 Uhr an einer öffentlichen Führung durch die sanierte Halle teilnehmen.

Führungen und Lampenbörse sind im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 4 Euro, Kinder ab sechs Jahren 2 Euro, Familienkarte 9 Euro).

Adresse und Kontakt:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5 I 44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-111
http://www.lwl-industriemuseum.de

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Möhren, Kohlrabi und Co. können Besucher bei der Saat-Aktion auf Zollern säen und später ernten.
Foto: LWL/Holtappels

Foto zur Mitteilung
Viele verschiedene Lampentypen werden bei der Börse am Sonntag angeboten.
Foto: LWL/Appelhans


Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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