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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 28.02.18

Vom LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk ins Münsterland
Radtour entlang des Dortmund-Ems-Kanals

Waltrop (lwl). Am Sonntag (25.3.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einer historischen Radwanderung entlang des Dortmund-Ems-Kanals ein. Die Tour startet um 11 Uhr am LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop und führt zur "Alten Fahrt" nach Olfen (Kreis Coesfeld).

Der ehemalige Museumsleiter Herbert Niewerth, der die Tour konzipiert hat und im Förderverein des LWL-Museums aktiv ist, begleitet die Teilnehmer auf der 36 Kilometer langen Strecke vom Ruhrgebiet ins Münsterland.

Die Route führt am Gelände der ehemaligen Zeche und des Kraftwerkes Emscher-Lippe 3/4 sowie am Eon-Großkraftwerk vorbei bis zu Dattelner Schleuse. Unterwegs gibt es Informationen zum Schleusenpark Waltrop mit den beiden Schiffshebewerken und Schleusen und zur Fernsteuerzentrale, die das gesamte Kanalnetz mit Wasser versorgt.

Entlang der stillgelegten "Alten Fahrt" geht es weiter in Richtung Olfen durch eine verwunschene und idyllische Kanallandschaft, wo die Gruppe zwei weitere Kulturdenkmäler passiert: die Kanalbrücke über die Lippe und das alte Lippe-Pumpwerk. Am stillgelegten Olfener Hafen vorbei treffen die Radwanderer auf die "Schiefe Brücke". Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts, noch vor der Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals fertig gestellt. Nicht weit entfernt, ebenfalls auf Olfener Gebiet, befindet sich die historische Kanalbrücke über die Stever, die als eine der schönsten Brücken des gesamten Kanals gilt. Von dort geht es weiter bis zum historischen Sperrtor, mit dem das Ende der "Alten Fahrt" erreicht ist. Der Rückweg führt entlang der "Neuen Fahrt".

Die neue Klauke-Brücke und das neue Sperrtor in Datteln bieten Gelegenheit, die beiden aktuellen Bauwerke des Dortmund-Ems-Kanals mit den historischen zu vergleichen.

Eine Picknick-Pause ist während der Tour vorgesehen (Picknick bitte selbst mitbringen). Zum Schluss geht es zurück ins Schiffshebewerk, wo eine Besichtigung der Ausstellung "Vom Streben nach Glück" auf dem Programm steht. Das LWL-Industriemuseum zeigt sie im Hafengebäude am Oberwasser.

Die Teilnahme kostet 8 Euro, eine Voranmeldung ist erforderlich unter der Tel. 02363 9707-0 oder per E-Mail unter schiffshebewerk@lwl.org. Mindestteilnehmerzahl: zehn Personen.

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org.
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Herbert Niewerth leitet die Radtour nach Olfen.
Foto: LWL/Hudemann


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