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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 17.11.17

Lampenschicht im LWL-Industriemuseum
Interaktives Programm zur Geschichte der Grubenlampe

Witten (lwl). Am Samstag (25.11.) dreht sich auf Zeche Nachtigall alles um das berühmte "Licht in der Nacht". Bei der "Lampenschicht" können Teilnehmer auf eine Zeitreise durch die Jahrtausende alte Geschichte des bergmännischen Geleuchts gehen und verschiedene Lampentypen im praktischen Betrieb erproben. Begleitet werden sie dabei vom Grubenlampenexperten Wolfgang Dudek. Der ehemalige Bergmann fuhr einst selbst auf einer der vielen Ruhrzechen nach unter Tage und weiß um die besondere Bedeutung des Geleuchts. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 15 Uhr zu diesem rund zweistündigen Programm ein. Interessierte können sich bis Donnerstag (23.5.) telefonisch unter 02302 93664-10 im LWL-Industriemuseum anmelden.

Nach einer Einführung in die Geschichte der Grubenleuchten führt Dudek unter Beteiligung der Gäste einzelne Lampentypen vor - vom Kienspan und einer römischen Öllampe über den "Westfälischen Frosch" bis hin zur elektrischen Akku-Handlampe. Beim Entzünden und Löschen des Geleuchts, beim Erproben in "reinen" und "matten" Wettern und beim Zerlegen und Zusammensetzen einer originalen Benzinsicherheitslampe, erleben die Besucher hautnah, wie lebenswichtig das Licht unter Tage zu allen Zeiten gewesen ist. Sie erfahren aber auch etwas über die gefährliche Seite dieses Utensils: Die gefürchteten Grubengasexplosionen im Steinkohlenbergbau gingen oft von Bergmannslampen aus.

Am Ende der Schicht erwartet die Teilnehmer ein Imbiss inklusive Getränk im Ambiente der Kleinbergbau-Ausstellung "Zeche Eimerweise".

Die Lampenschicht kostet inklusive bergmännischem Imbiss, Grubenfahrt und Eintritt 15 Euro pro Person. Mitmachen können Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren.

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Cindy Kramer, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-20
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Im Mittelpunkt der Lampenschicht steht die Grubenlampe.
Foto: LWL


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