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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 20.10.17

Flucht ins Land der Freiheit
Vortrag über Auswanderung und Exil nach 1848 und 1933

Bochum (lwl). Freiheit, Gleichheit und politische Mitbestimmung - das erhofften sich viele Auswanderer, die im 19. und 20. Jahrhundert ihre Heimat verließen und ein neues Leben in Amerika begannen. Dies betraf vor allem politisch und ideologisch Verfolgte, die Westfalen im Kontext von Flucht und Vertreibung verließen und in Amerika ins Exil gingen. Die geschichtlichen Hintergründe und einzelnen Schicksale beleuchtet Ausstellungskurator Dietmar Osses, Leiter des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover, in einem Vortrag. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Interessierte dazu am Donnerstag (26.10.) um 19 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ein.

Die Flucht ins Land der Freiheit bot für viele politisch und ideologisch Verfolgte in der Revolution 1848 sowie im Zweiten Weltkrieg eine Chance auf ein sicheres Leben. Haben sie das in Amerika gefunden? Wie wurden sie in die amerikanische Gesellschaft aufgenommen? Der Vortrag widmet sich der Geschichte der Auswanderer, die aus Westfalen flüchteten, und in Amerika ins Exil gingen. Anhand von ausgewählten Biographien stellt Osses die Gründe, die Heimat zu verlassen, dar und erläutert die geschichtlichen Hintergründe.

Der Vortrag findet begleitend zur Sonderausstellung "Vom Streben nach Glück. 200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika" statt, die das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover bis zum 29.Oktober zeigt. Das Spektrum der über 100 Exponate reicht von Fotografien und Postkarten bis hin zu persönlichen Gegenständen der Auswanderer. Die Ausstellung kann vor Beginn des Vortrags besichtigt werden kann. Der Eintritt ist frei.

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 61 00 874
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Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Lisa Weißmann, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-236
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Einschiffen auf ein Auswandererschiff in Bremerhaven.
Foto: Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven


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