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Presse-Infos | Der LWL

Mitteilung vom 06.10.17

Die Fachkräfte von morgen
Rund 240 junge Menschen haben in diesem Jahr beim LWL eine Ausbildung begonnen

Westfalen-Lippe (lwl). Anfang Oktober starteten rund 130 angehende Gesundheits- und Krankenpfleger in den LWL-Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe in Münster Lippstadt, Marsberg und Dortmund ihre Ausbildung. Sie gehören zu insgesamt rund 240 jungen Frauen und Männern, die beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) 2017 eine Ausbildung begonnen haben. Ob klassische Lehre, duales Studium oder Akademie: Junge Menschen, die einen Beruf erlernen möchten, können beim Kommunalverband aus über 30 verschiedenen Angeboten wählen. Die Palette reicht von der Altenpflege in einem der LWL-Pflegezentren über Grabungstechnik in der LWL-Archäologie, Archivwesen im LWL-Archivamt bis zum Bachelor of Laws, einem dualen Studium für den sogenannten gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst.

"Wir freuen uns immer über motivierte Menschen, die sich für eine Ausbildung beim LWL interessieren" sagt der Erste Landesrat und LWL-Kämmerer, Dr. Georg Lunemann. "Sie sind die Fachkräfte von morgen und helfen dabei, dass wir auch in Zukunft unsere vielfältigen Aufgaben meistern können", so Lunemann weiter. Auch der LWL spüre den demografischen Wandel anhand rückläufiger Bewerbungszahlen. Dennoch sei der große Kommunalverband mit seinen über 16.000 Beschäftigten immer noch eine beliebte Adresse bei jungen Menschen. "Das liegt auch an unseren guten Ausbildungsmöglichkeiten und der Vielfalt der Aufgaben des LWL - egal ob in der Verwaltung, in der Klinik oder im Museum", so Lunemann weiter. Der LWL probiert dabei auch neue Wege aus: So starteten in diesem Jahr in Münster zum ersten Mal zwei Teilzeit-Auszubildende und die ersten Quereinsteiger mit abgeschlossenem Hochschulstudium. Die LWL-Akademie Lippstadt bietet den angehenden Gesundheits- und Krankenpflegern in Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule ein ausbildungsbegleitendes Studium der Pflegewissenschaften an. Mit der Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpfleger an seinen eigenen Akademien deckt der LWL nicht nur seinen eigenen Bedarf. Er trägt ebenfalls dazu bei, dass den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Westfalen-Lippe auch in Zukunft dringend benötigte Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Der LWL investiert zudem in den Nachwuchs: So wird Auszubildenden zum Beispiel ein Seminar gegen Prüfungsangst angeboten. Mit einem sogenannten Seitenwechsel können einige ebenso für zwei Wochen den LWL aus einer anderen Perspektive kennenlernen. In den LWL-Akademien für Gesundheits- und Krankenberufe gehören Studienreisen und Selbsterfahrungsseminare zum Programm.
Mehr zur LWL-Ausbildung unter http://www.lwl-ausbildung.de und unter http://www.lwl-psychiatrieverbund.de/de/Wir_ueber_uns/Job-Karriere/Ausbildung-Praktikum/

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
19 von rund 240: Die neuen angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger der LWL-Akademie in Münster gehören zu insgesamt rund 240 Auszubildenden beim LWL in diesem Jahr.
Foto: LWL


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