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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 27.09.17

Familie Kabeisemann - aus Bochum nach Amerika
Gesprächsrunde im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bochum (lwl). Kabeisemannsbach, Kabeisemannsweg und Kabeisemannshof - der Namen der Bochumer Familie ist bis heute in der Stadt präsent. Wilhelm Kabeisemann gehörte zu den vielen Amerika-Auswanderern, die im 19. Jahrhundert ihre westfälische Heimat verließen. Die Geschichte der Familie erzählt Nachfahre Dr. Viktor Rüttermann am Donnerstag (5.10.) bei einem Gesprächsabend zum Thema Auswanderung und Ahnenforschung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt dazu um 19 Uhr in sein Bochumer Museum ein.

Mit dabei ist an diesem Abend auch Dr. Hans Hanke. Er trug im Jahr 2002 in seiner Rolle als Vorsitzender der Kortum-Gesellschaft in Bochum wesentlich dazu bei, dass sich die deutschen und amerikanischen Nachfahren der Kabeisemanns kennenlernten. In seinem Gesprächsbeitrag berichtet Hanke über die lokale Bedeutung des Hofes und seine zukünftige Nutzung. Dritte auf dem Podium ist Lisa Weißmann vom LWL-Industriemuseum Zeche Hannover. Für die aktuelle Ausstellung "Vom Streben nach Glück. 200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika" (bis 29. Oktober) recherchierte sie Auswanderungsgeschichten im Bochumer Raum und stieß dabei auf die Familie Kabeisemann.

Hintergrund
Die Ausstellung auf der Zeche Hannover veranschaulicht die Geschichte der Auswanderungsbewegung aus Westfalen nach Amerika im 19. und 20. Jahrhundert, beleuchtet die Ursachen, zeichnet Reisewege nach und schildert Biografien westfälischer Emigranten. Das Spektrum der über 100 Exponate reicht von Fotografien und Postkarten bis hin zu persönlichen Gegenständen der Auswanderer, darunter auch ein Silberlöffel, den der Bochumer Wilhelm Kabeisemann auf seiner Überfahrt 1853 bei sich trug. Interessierte können die Ausstellung vor Beginn des Vortrags besichtigen. Der Eintritt ist frei.

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 61 00 874
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Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Lisa Weißmann, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-236
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Die Nachfahren der Familie Kabeisemann aus Bochum begaben sich auf die Spuren ihrer Vorfahren und fanden Verwandte in Amerika.
Foto: LWL/Hudemann


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