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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 15.11.12

Es dreht sich wieder
Neues Rad für die Wassermühle im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Detmold (lwl). Das gute Wetter und die Zeit vor dem Museumsadvent werden vom LWL-Freilichtmuseum Detmold für wichtige Instandsetzungsarbeiten im Außenbereich genutzt. Diese Woche war im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) schweres Gerät gefragt, denn bei der Wassermühle Heller, gleich hinter dem Eingang, musste nach dreißig Betriebsjahren das alte Wasserrad erneuert werden.

Zwei Tonnen wiegt ein solches Wasserrad, daher wurde nach Demontage des alten Rades das neue in zwei vormontierten Hälften auf die mächtige Holzwelle aufgesetzt und verkeilt. Historischer Mühlenbau ist ein seltenes, sehr spezielles Handwerk. Umso wichtiger ist es, die wenigen Experten auf diesem Gebiet zu kennen. Die auf Mühlenbau spezialisierte Zimmerei Möller aus Rahden-Tonnenheide lieferte und montierte das neue Rad. Die Planung und Bauleitung lag in den Händen von Diplomingenieur Friedrich Rohlfing aus Petershagen, der im Mühlenkreis Minden-Lübbecke auch für die Erhaltung der mehr als 30 Wind- und Wassermühlen zuständig ist.

An der 1984 im LWL-Freilichtmuseum Detmold wiederaufgebauten Wassermühle aus Barkhausen (Gemeinde Melle bei Osnabrück) wurde bereits im vergangenen Jahr das Wehr erneuert und der Teich entschlammt. "Somit sind die Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Wassermühle erst einmal abgeschlossen und wir können diese Mühle unseren Besuchern für einige Jahre in einem guten Zustand präsentieren", erklärt Dr. Hubertus Michels, Leiter des Referates Bauwesen. Noch sieht das Wasserrad sehr neu aus, aber die stimmungsvollen Moospolster und Flechten werden bald wieder zum Erscheinungsbild zählen.

Auch an anderen Häusern im Museum tut sich einiges. So werden an vielen historischen Gebäuden wie dem Haus Stahl, der Bäckerei Arneke, dem Tagelöhnerhaus Vinsebeck oder dem Valepagenhof Reparaturen an Fenstern und Türen sowie Anstricherneuerungen und Dachreparaturen vorgenommen. Und auch die Aufbauarbeiten an der Tankstelle aus Siegen sowie am Hof Remberg aus Finnentrop-Fretter gehen kontinuierlich weiter.

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Ruth Lakenbrink, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Tel. 05231/706-110
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Das neue Wasserrad wurde in zwei vormontierten Hälften auf die mächtige Holzwelle aufgesetzt und verkeilt.
Foto: LWL


Foto zur Mitteilung
Am Haken: ein Teil des neues Wasserrades für die Mühle im LWL-Freilichtmuseum Detmold.
Foto: LWL



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