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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 13.11.12

Werkswohnungsbau im Ruhrgebiet
Diavortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Waltrop (lwl). In keiner anderen deutschen Region sind Arbeitersiedlungen in solcher Vielfalt errichtet worden wie im Ruhrgebiet. Einen Eindruck davon vermittelt der Vortrag "Werkswohungsbau im Ruhrgebiet", zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 27. November, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop einlädt. Hans-Georg Rubenschuh zeigt in einer 45-minütigen Ton-Dia Show in Überblendtechnik herausragende Beispiele des Werkswohnungsbaus im Revier. Der Eintritt ist frei.

Mit den Werkskolonien, die im Auftrag der Unternehmen gebaut wurden, hinterließen der Bergbau und die Metallindustrie bedeutende architektonische Zeugnisse im Ruhrgebiet. Bis heute erinnern sie an die stürmische Industrieepoche zwischen 1860 und 1914. Prominenteste Beispiele sind die Siedlung Eisenheim in Oberhausen und die Margarethenhöhe in Essen - beide gehören zur Gruppe von Denkmälern, mit denen sich die "industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet" um den Titel des UNESCO-Welterbes bewirbt.

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org.
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Die Margaretenhöhe in Essen ist eine der bekanntesten Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet.
Foto: LWL



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