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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 04.10.12

25 Jahre Treckertreff auf Zeche Zollern
Über 200 historische Landmaschinen zu Besuch im LWL-Industriemuseum

Dortmund (lwl). Vor 25 Jahren rollten sie zum ersten Mal auf der Zeche Zollern an: die alten Traktoren der "Freunde von historischen Landmaschinen, Ackerschleppern, Nutzfahrzeugen und Zugmaschinen im Ruhrgebiet" (H.L.A.N.Z.). Seither sind die PS-starken Oldtimer regelmäßig zu Gast im LWL-Industriemuseum. Am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Oktober, ist es wieder so weit: Über 250 Landmaschinen und Dieselfahrzeuge wie historische LKW haben sich zum Treckertreff angesagt.

Zu den ältesten Schätzchen gehören Ackerschlepper aus den 1930er Jahren. Auch das LWL-Industriemuseum steuert historische Maschinen und Fahrzeuge bei: eine Lokomobile der Firma Wolf aus Magdeburg-Buckau von 1919, einen VEB-Steinbrecher von 1963 sowie einen Kadett der Baureihe A von 1962. Hinzu kommen zwei Mähdrescher und eine Dreschmaschine der Firma H. Lanz, die ebenso wie der Steinbrecher in Aktion zu sehen sind. "Gerade rechtzeitig zum Treckertreff wurde auch noch ein wichtiges Bauteil für die Dampflokomotive Anna von 1940 geliefert, so dass wir wieder die beliebten Führerstandsmitfahrten anbieten können", kündigt LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus an.

Die Veranstaltung ist Samstag von 10 bis 18 Uhr, Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder ab sechs Jahren 2 Euro Eintritt. Die Familienkarte kostet 10 Euro.


Hintergrund
Der Verein H.L.L.A.N.Z. Freunde im Ruhrgebiet e.V. kann in diesem Jahr auf eine 25-jährige Zusammenarbeit mit dem LWL-Industriemuseum zurückblicken. Die Aktivisten der ersten Stunde schlossen sich 1986 in Castrop-Rauxel zusammen, ein Jahr später drehten die ersten Landmaschinen auf der Zeche Zollern ihre Runden auf dem seinerzeit noch vom Strukturwandel gezeichneten Gelände. Die beiden markanten Fördertürme, die 1988/89 aus Gelsenkirchen und Herne nach Dortmund transloziert und neu wieder aufgebaut wurden, fehlten noch, am Pferdestall wurde noch gebaut. Auf dem Zechenplatz klaffte eine riesige Baulücke, die zu einem Treckerkorso einlud.




Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Zwischen Lokomobile und Hanomag: (v.l.) Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus, Werner Waldminghaus und Dr. Hermann von Grebe von den H.L-A.N.Z.-Freunden werben für den Treckertreff.
Foto: LWL/ Holtappels



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