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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 25.09.12

Bock auf Rost - die Faszination des Gewöhnlichen
Vortrag zur Völklinger Hütte im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Hattingen (lwl). Das Welterbe Völklinger Hütte ist Thema eines Vortrags, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 28. September, in sein Industriemuseum Henrichshütte Hattingen einlädt. Referent des Abends ist Peter Backes, als Projektleiter bei der Völklinger Hütte für Besucher-Management, Interpretation, Vermittlung, Tourismus und internationale Projekte zuständig. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

1994 ist die Völklinger Hütte vom der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt worden. Ein großer Schritt für das 1986 stillgelegte Werk im Saarland - aber auch ein großer Schritt für die UNESCO. Orte der Arbeit und der industriellen Produktion, also Orte der Alltagskultur, treten damit neben die bedeutenden Stätten der Hochkultur, neben Schlösser, Klöster, Burgen. Doch was passiert mit einem solchen Ort, wenn er seine eigentliche Funktion verloren hat? Ohne die Sicherung der Authentizität ist eine nachhaltige Arbeit nicht denkbar - ohne Nachhaltigkeit ist die Authentizität nicht langfristig zu sichern. Am Beispiel der Völklinger Hütte zeigt Peter Backes einen Weg auf, wie man mit Industriedenkmalen in dieser Dimension umgehen kann.

Die Völklinger Hütte ist ein vollständig erhaltenes Eisenwerk aus dem 19. Jahrhundert. Über die 600.000 Quadratmeter große Fläche des Industriedenkmals führt heute ein sechs Kilometer langer Besucherweg, der alle Produktionsphasen der Eisenerzeugung dokumentiert: Winderzeugung, Anlieferung und Lagerung der Rohstoffe, Transportsystem, sechs Hochöfen mit insgesamt 17 Winderhitzern, Sinteranlage und Kokerei.

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Beleuchtete Hütte.
Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Gerhard Kassner



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