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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 20.09.12

"Manchmal auch in Unterbuxe"
Geschichten vom Rhein-Herne-Kanal - Buchvorstellung im LWL-Industriemuseum

+++ Einladung zur Buchvorstellung +++

Waltrop (lwl).
Kumpel-Riviera, längste Badewanne des Reviers oder Frikadellenstrand - so heißt im Volksmund der Rhein-Herne-Kanal. Seit Generationen ist der Kanal die Schlagader im Revier und für die Menschen zwischen Duisburg und Henrichenburg ein beliebtes Ausflugsziel. Geschichten entlang des Rhein-Herne-Kanals hat Friedhelm Wessel aufgeschrieben. Der Verlag Henselowsky Boschmann aus Bottrop hat daraus ein Buch gemacht. Der Titel: "Manchmal auch in Unterbuxe".

Das Schiffshebewerk Henrichenburg liegt am Endpunkt des Rhein-Herne-Kanals. Als die Wasserstraße am 1. August 1914 eröffnet wurde, nahmen etliche Häfen entlang des Kanals ihren Betrieb auf. Die Kohle von sieben Bergwerken wurde dort direkt auf Binnenschiffe verladen. In den letzten hundert Jahren hat der Rhein-Herne-Kanal sein Gesicht verändert. Es werden auch weiterhin die klassischen Frachten wie Futtermittel, Baustoffe, Getreide, Mineralölprodukte und Kohle befördert. Aber die beliebte Wasserstraße wird immer mehr von Yachten befahren. Und immer noch verbringen viele Menschen an den Ufern des Rhein-Herne-Kanals ihre Freizeit. Sie kommen zum Sonnenbaden und Grillen, machen Picknick und wagen den Sprung ins Wasser - "manchmal auch in Unterbuxe".

Am Donnerstag, 4. Oktober, laden der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Verlag um 11 Uhr zur Pressevorstellung des Buchs ins LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg nach Waltrop, Am Hebewerk 2, ein. Autor Friedhelm Wessel wird einige Passagen aus seinem Buch vorlesen.

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org.
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Idylle an der „Kumpel-Riviera“.
Foto: LWL/Kraemer



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