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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 19.09.12

"Me too - Wer will schon normal sein": die Geschichte eines Akademikers mit Down-Syndrom
Filmreihe "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte"

Münster (lwl). In der Filmreihe "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 23. September, um 11 Uhr im "Cinema & Kurbelkiste" in Münster den Film "Me too - Wer will schon normal sein" (Spanien 2009). Im Film von Álvaro Pastor Gaspar und Antonio Naharro wird die Geschichte Daniels erzählt, der mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen ist und sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Stefan Altenborg von der Organisation Lebenshilfe e.V. (Gruppe: "Unser Kind mit Down-Syndrom") steht im anschließenden Filmgespräch für Rückfragen zur Verfügung. Andrea Meschede vom LWL-Medienzentrum für Westfalen moderiert die Veranstaltung.

Am Montag, 24. September, um 10.30 Uhr wird der Film zusätzlich als Schulvorstellung gezeigt.

Anmeldungen dafür werden noch unter Telefon: 0251-30300 angenommen.

Getragen wird der Film von dem Hauptdarsteller Pablo Pineda, der tatsächlich der erste Europäer mit Down-Syndrom ist, der einen Hochschulabschluss erworben hat. Der Film ist das authentische Porträt eines Mannes, der dagegen rebelliert, von seiner Umgebung stigmatisiert zu werden. Trotz seines Studienabschlusses trifft Protagonist Daniel doch wieder auf alte Vorbehalte bei Freunden, Kollegen und selbst bei seiner Familie. Er kämpft vor allem für sein natürliches Bedürfnis nach Liebe und Sexualität. Doch er muss die Erfahrung machen, dass die Vorurteile der Gesellschaft durch die Liebe zu seiner Kollegin Laura noch verstärkt werden.

Das Filmforum findet im Rahmen der Reihe "Drehbuch Geschichte" statt und wird vom LWL-Medienzentrum in Kooperation mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel und dem Verein "Die Linse" angeboten.

Weitere Informationen:
http://www.lwl-medienzentrum.de

Veranstaltungsort:
Cinema & Kurbelkiste
Warendorfer Straße 45
48145 Münster
Telefon: 0251 30300

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Der LWL zeigt in der Filmreihe „Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte“ den spanischen Film „Me too – Wer will schon normal sein“.
Foto: Movienet



Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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