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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 13.09.12

"Jenseits der Stille" - ein sensibles Filmporträt von Caroline Link
Filmreihe "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte"

Münster (lwl). In der Filmreihe "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 16. September, um 11 Uhr im "Cinema & Kurbelkiste" den Film "Jenseits der Stille" (Deutschland 1996). Darin erzählt Caroline Link die Geschichte von Lara, die als Tochter gehörloser Eltern in zwei Welten lebt: in der "normalen" und in der ihrer nicht hörenden Eltern. Als Expertin steht Marion Wolff, Leiterin der Münsterlandschule, LWL-Förderschule für Hören und Kommunikation, bereit, die Moderation übernimmt Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen.

Am Montag, 17. September, um 10 Uhr wird der Film zusätzlich als Schulvorstellung gezeigt. Anmeldungen dafür nimmt das Cinema unter Tel. 0251-30300 an.

Der preisgekrönte Film zeigt die außergewöhnliche und sehr einsame Kindheit Laras auf einfühlsame Weise, ohne die schwierige Situation der gehörlosen Eltern auszublenden. "Die Welten der Hörenden und Taubstummen scheinen letzten Endes nicht vereinbar. Und doch ist Kommunikation möglich, wenn man die Welt des anderen als anders annimmt. So ist der Film gleichermaßen für Kinder und Erwachsene sehenswert, weil er gerade durch diese Akzeptanz der Verschiedenartigkeit einen Weg zur Verständigung aufzeigt", so Köster.

Die Filmforen der Reihe werden vom LWL-Medienzentrum in Kooperation mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel und dem Verein "Die Linse" angeboten.

Veranstaltungsort:
Cinema & Kurbelkiste
Warendorfer Straße 45
48145 Münster
Telefon: 0251 30300



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org


Links:
Weitere Informationen zur Reihe unter:: http://www.lwl-medienzentrum.de



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
In der Reihe „Mensch oder Monster? Behinderungen in der Filmgeschichte“ zeigt der LWL den Film „Jenseits der Stille“.
Foto: Disney



Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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