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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 30.08.12

Exkursion zur Gedenkhalle Oberhausen
Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

Dortmund (lwl). Im Rahmen der Ausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg", die die Stadt Dortmund und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) derzeit im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern präsentieren, ist für Donnerstag, 6. September, eine Exkursion zur Gedenkhalle Oberhausen geplant. Unter Leitung von Dr. Stefan Mühlhofer, dem Leiter der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, fahren die Teilnehmer um 15 Uhr am Busbahnhof hinter dem Hauptbahnhof los und werden gegen 19 Uhr zurücksein.
Die Kosten für Fahrt, Eintritt und Führung betragen 20 Euro.

Die Gedenkhalle wurde 1962 als die erste westdeutsche Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus gegründet. Die neu eingerichtete Dauerausstellung hat drei Themenschwerpunkte: Oberhausen im Nationalsozialismus, Gedenken und Erinnern in Oberhausen nach 1945 sowie Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Umfassend stellt die Ausstellung die Arbeits- und Lebensbedingungen von Tausenden von Zwangsarbeitern dar, die ein unübersehbarer Teil der deutschen Kriegswirtschaft waren. In Interviewstationen kommen ehemalige Zwangsarbeiter selbst zu Wort und schildern ihre Erlebnisse. Ein interaktiver Stadtplan verdeutlicht die Vielzahl der Zwangsarbeiterlager in der Stadt.

Anmeldungen für die Exkursion nimmt das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern unter Telefon: 0231 6961-211 entgegen.
Mindesteilnehmerzahl ist 20.


Weitere Infos:

http://www.ausstellung-zwangsarbeit.lwl.org

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Zwangsarbeiterlager wie dieses der Zeche Emscher-Lippe in Datteln (1942) gab es zahlreich auch in Oberhausen.
Foto: Stadtarchiv Datteln/LWL



Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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