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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 27.08.12

"Ostwestfälische Klöster im Spätmittelalter"
Abendvortrag im LWL-Museum für Archäologie

Herne (lwl). Am kommenden Donnerstag (30. August) ist Prof. Dr. Heinrich Rüthing, diesjähriger Preisträger des LWL-Förderpreises für westfälische Landeskunde, ab 19 Uhr zu Gast im LWL-Museum für Archäologie in Herne. In seinem Vortrag "Zwischen Krise und Bewährung - Ostwestfälische Klöster im Spätmittelalter" konzentriert sich der Bielefelder Historiker vor allem auf die Reformbewegungen im östlichen Teil der Region.

Wirtschaftliche Krisen, die Zunahme des Fehdewesens und nicht zuletzt die Schrecken der Pest führten im 14. Jahrhundert zu Umwälzungen in allen Bereichen des Lebens, davon waren kirchliche Strukturen nicht ausgenommen. Insbesondere das abendländische Schisma, also der gleichzeitige Anspruch von mindestens zwei Personen auf den päpstlichen Stuhl, stellte die Geistlichkeit vor enorme Herausforderungen, denen viele Klöster nicht gewachsen waren. Ohne innere Reformen drohte der Verfall - und damit das existenzielle Aus.

Rüthing beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der wechselhaften Religions- und Kirchengeschichte im Spätmittelalter. Der inzwischen pensionierte Universitätsprofessor wurde in diesem Jahr mit dem Förderpreis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ausgezeichnet und damit für sein ehrenamtliches Engagement geehrt.

Der Vortragsabend wird vom Verein der Freunde und Förderer des LWL-Museums für Archäologie angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Termin:
Donnerstag, 30.8.2012, 19 Uhr,

Vortrag "Ostwestfälische Klöster im Spätmittelalter", Prof. Dr. Heinrich Rüthing, Uni Bielefeld.
Der Eintritt ist frei.


Mehr Infos:
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
Telefon: 02323 94628-0

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Katja Baron, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Auch eines der Klöster der Region: Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift und heutige LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau bei Paderborn.
Foto: LWL/Tillmann



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