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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 27.08.12

Zeitsprung: Westfalen in der Steinzeit
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie

Herne (lwl). Zu einer Zeitreise in die Steinzeit Westfalens lädt das LWL-Museum für Archäologie in Herne am kommenden Familiensonntag ein. Am 2. September erkunden 8- bis 12-Jährige die Entwicklung des Menschen - vom "Nachbarn" des Neandertalers bis hin zum sesshaften Bauern. Anschließend geht's ans Ausprobieren: der Umgang mit Steinwerkzeugen, Methoden des Feuermachens und die Herstellung von Mehl mit einem Mahlstein können erlernt werden. Die Eltern treten währenddessen mit der Führung "gesucht. gefunden. ausgegraben." in der Dauerausstellung eine Reise durch 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte an, die genau wie das Kinderprogramm jeweils um 14 und 16 Uhr beginnt. Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt.

Mit Steinen kann man nicht nur Straßen pflastern oder sie über die Wasseroberfläche springen lassen. Auch für die Herstellung verschiedenster Werkzeuge sind sie gut - das wussten schon die Vorfahren. Mehrere 10.000 Jahre lebten sie mit ihrem "Nachbarn", dem Neandertaler, als Jäger und Sammler, bevor der Neandertaler vor etwa 30.000 Jahren verschwand. Übrig blieb nur der Homo sapiens, der anatomisch moderne Mensch, der sich schließlich zum sesshaften Bauern entwickelte. Diesen Prozess der Menschheitsgeschichte verfolgen Nachwuchs-Archäologen im Programm "Westfalen in der Steinzeit".

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich. Für diese Veranstaltung ist jeweils nur der Museumseintritt zu zahlen.


Termin:
Sonntag, 2.9.2012,

Familiensonntag, jeweils 14 Uhr und 16 Uhr, zu zahlen ist nur der Museumseintritt
• Kinderprogramm "Westfalen in der Steinzeit", für 8- und 12-Jährige, Dauer: 1,5 Stunden
• Öffentliche Führung für Erwachsene: "gesucht. gefunden. ausgegraben." (Dauerausstellung)


Mehr Infos:
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Katja Baron, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Ran an die Steine! Welche Werkzeuge unsere frühen Vorfahren aus Stein fertigten und wie diese Werkzeuge funktionierten, lernen Neugierige beim Familiensonntag "Westfalen in der Steinzeit".
Foto: LWL/Jülich



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