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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 07.08.12

Rundgänge zu Bergarbeiteralltag und Zechentechnik
Wochenendprogramm im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bochum (lwl). Angebote für Geschichtsinteressierte macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Besuchern seines Industriemuseums Zeche Hannover am Wochenende.

Am Samstag, 11. August, gibt die Geschichts-Tour "Wohnen auf der Seilscheibe" Einblicke in den Lebensalltag vor 100 Jahren. Wo haben die Bergleute gelebt? Wie sind die Siedlungen entstanden? Wie sah der Alltag in den kleinen Häusern und Gärten aus? Antworten auf diese Fragen gibt der sozialgeschichtliche Rundgang durch die ehemaligen Kolonien der Zeche Hannover. Er startet um 15 Uhr am Zechenvorplatz.

Bei den Erlebnisführungen am Sonntag, 12. August, können Besucher um 12 und 15 Uhr die technische Funktionsweise einer Zeche kennenlernen. Die Besucher lernen im Malakowturm Hängebank und Seilscheibe kennen und erfahren, wie früher die Kohle zu Tage gefördert wurde. Höhepunkt ist die Vorführung der historischen Dampffördermaschine aus dem Jahr 1893.

An den Wänden des Malakowturms hängen aktuell spannende Fotografien, die die Montanreviere Ruhrgebiet und Oberschlesien gegenüberstellen. In der Maschinenhalle ist die Ausstellung "Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet" zu sehen.

Während die Erwachsenen bei den Führungen oder in den Ausstellungen unterwegs sind, können die Kinder am Samstag (11.8.) zwischen 14 und 18 Uhr und Sonntag (12.8.) zwischen 11 und 18 Uhr unter Anleitung auf der Zeche Knirps Kies schaufeln, Loren schieben, in die Pedale der Fördermaschine treten oder einfach nur nach Herzenslust eine Rutschpartie unternehmen.

Samstag, 11.8.2012
15- 17 Uhr

Geschichts-Tour - "Wohnen auf der Seilscheibe"
Ein sozialgeschichtlicher Rundgang durch die ehemaligen Kolonien der Zeche Hannover. Treffpunkt: Zechenvorplatz. Kosten: 2,50 Euro

Sonntag, 12.8.2012
12 und 15 Uhr

Erlebnisführungen mit Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine (kostenfrei)

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Schieb los! Bei einer Schicht auf der Zeche Knirps müssen die Loren mit Muskelkraft bewegt werden.
Foto: LWL/Hudemann


Foto zur Mitteilung
So wohnten die Bergarbeiter. Der Rundgang führt auch zu den Zechenhäusern in der Straße Am Rübenkamp.Zeche Knirps.
Foto: LWL/Hudemann



Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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