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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 24.02.12

Festakt zur Eröffnung der Ausstellung "Goldene Pracht"
Einladung zur Berichterstattung - nicht-öffentliche Veranstaltung -

Münster, 24. Februar 2012 (exc). Die Ausstellung "Goldene Pracht" in Münster wird am Samstagabend mit einem Festakt ab 18.30 Uhr in der Kirche Liebfrauen-Überwasser eröffnet. Für die Veranstalter des Ausstellungsprojektes zur mittelalterlichen Goldschmiedekunst sprechen Bischof Dr. Felix Genn, die Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Prof. Dr. Ursula Nelles, und der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch. Erwartet werden rund 800 geladene Gäste aus Politik, Kultur, Kirchen und Wissenschaft.

Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster führt mit einem Vortrag in die Themen der umfassenden Schau ein, die mehr als 300 kostbare Werke von internationalem Rang präsentiert. Für die Förderer der Ausstellung sprechen Kulturstaatssekretär Prof. Klaus Schäfer, Dr. Barbara Könches von der Kunststiftung NRW und der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe. Die Dommusik Münster spielt unter Leitung von Andreas Bollendorf Musik des Spätmittelalters. Der Direktor des LWL-Landesmuseums, Dr. Hermann Arnhold, und der Direktor der Domkammer, Dr. Udo Grote, moderieren das einstündige Programm.

Die Ausstellung präsentiert auf 1.500 Quadratmetern in zwölf Räumen Exponate des 10. bis 16. Jahrhunderts, darunter 240 nationale und internationale Leihgaben. Zu sehen sind prachtvolle Schreine und Kelche, edelsteinbesetzte Kreuze und filigrane Schmuckstücke des Mittelalters.

Die Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" (26.2.-28.5. 2012) ist ein Kooperationsprojekt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), des Bistums Münster und des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der Uni Münster. Leitthemen der Schau sind die Symbolik der Farbe Gold, das mittelalterliche Stiftungswesen, Schreine und Kathedralen, Prachtentfaltung und Reliquienkult, Goldschmiede und Werkstätten sowie Schatz und Schicksal. Kennzeichen ist die interdisziplinäre Herangehensweise durch die Zusammenarbeit der Museen mit dem Exzellenzcluster, die kunsthistorische, historische und theologische Blickwinkel vereint. (vvm/ska)

Anmeldung zur Berichterstattung unter: landesmuseum@lwl.org

Hinweis: Weitere Informationen unter http://www.goldene-pracht.de

"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster
Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200 Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur Gegenwart und von Lateinamerika über Europa bis in die arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37 Exzellenzclustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative bis 2012 mit 37 Millionen Euro.

Pressekontakt:
Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168, claudia.miklis@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Karl Hagemann, Telefon 0251 495-288, pressestelle@bistum-muenster.de und Viola van Melis, Telefon: 0251 83-23376, van.melis@uni-muenster.de
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.





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