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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 25.01.12

Besuch auf der Baustelle
Regierungspräsident besichtigt Neubau des LWL-Landesmuseums

Münster (lwl). Die Neubauarbeiten am LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster schreiten auch in den Wintermonaten voran. Am Mittwoch (25. Januar) empfing LWL-Baudezernentin Judith Pirscher zusammen mit Michael Dauskardt, dem Technischen Leiter des LWL-Bau- und Liegenschaftsbetriebs, und Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold Besuch aus der direkten Nachbarschaft: Münsters Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke machte sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten am Domplatz.

"Der Neubau lässt bereits die vielfältigen Möglichkeiten erkennen, mit denen hier ab 2014 die Kunst aus 1000 Jahren präsentiert werden kann", sagte Klenke beim Gang über die Baustelle. Die Fläche für Sonderausstellungen und die Sammlungspräsentation wird dann 7.500 Quadratmeter betragen, rund 1.800 mehr als im früheren Bau.

Im September 2011 feierte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Richtfest im LWL-Landesmuseum, das der Berliner Architekt Volker Staab entworfen hat. "Inzwischen sind die Arbeiten am Dach des neuen Museums beinahe abgeschlossen", berichtete LWL-Baudezernentin Judith Pirscher. "Ende Februar beginnen die Arbeiter, die Fassade mit Sandstein zu verkleiden."

Kennzeichen des neuen Museums ist seine Öffnung zum städtischen Raum. Volker Staab hat eine Sequenz von vier Höfen geplant: Durch den Vorplatz an der Rothenburg, den offenen Innenhof, das innere Foyer mit gut 14 Metern Raumhöhe und den Vorhof am Domplatz wird eine durchgehende Verbindung von Süden nach Norden geschaffen. In diesem Bereich sind das Museumscafé, der Vortragssaal, die Bibliothek und die Buchhandlung angesiedelt.

Mit der Eröffnung Anfang 2014 wird die größte Baumaßnahme des LWL abgeschlossen sein. Schon jetzt lässt sich ein architektonisch imposantes Gebäude erkennen, das durch seine funktionale Neuausrichtung Platz für temporäre Ausstellungen bietet und eine zeitgemäße Präsentation aus der rund 100.000 Stücke umfassenden Sammlung erlaubt.

Das Land unterstützt den Neubau mit neun Millionen Euro (bei einem Gesamtvolumen von 48 Millionen Euro).

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nina Heinrich, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-209, nina.heinrich@lwl.org
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Sonne beim Baustellenbesuch: Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (3. v.r.), LWL-Baudezernentin Judith Pirscher (2. v. r.), Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold (3. v. l.), Michael Dauskardt (Technischer Leiter BLB, rechts), Christiane Wienströer (Referentin des Regierungspräsidenten, links) und Christoph Ellermann (Baubüro, 2. v. l.).
Foto: LWL



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