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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 18.07.11

Samstag im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Erlebnisführung und Ausstellung "Schichtwechsel"

Bochum (lwl). Die Zeche Hannover wurde 1973 als letztes Bergwerk in Bochum stillgelegt. Sie ist damit Teil des Strukturwandels im Revier, von der die aktuelle Ausstellung "Schichtwechsel" im LWL-Industriemuseum handelt. Spannendes über die Geschichte der Schachtanlage und die Frage, was nach dem Bergbau kam, erfahren Teilnehmer der nächsten Erlebnisführung. Dazu lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 23.Juli, um 15 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover ein.

Die Führung beleuchtet die schwierigen Anfänge der Zeche Hannover in den 1840er Jahren ebenso wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal Ende des 19. Jahrhunderts. Die Schauvorführung der Fördermaschine und der Rundgang im Malakowturm geben Eindrücke von den technischen Innovationen der damaligen Zeit, die Spuren bis in den heutigen Alltag hinterlassen haben. Die Ausstellung "Schichtwechsel" (bis 30.10.) in der Maschinenhalle zeigt Objekte, Filme und Fotos aus der Zeit der Ende der 1950er Jahre einsetzenden Kohlekrise, des Strukturwandels u.a. am Beispiel der Ansiedlung von Opel und beleuchtet auch die aktuelle Situation im Revier.

Erlebnisführung durch die Zeche Hannover
Termin: 23.7., 15 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person
Anmeldung erwünscht: Tel. 0234 6100-874 oder zeche-hannover@lwl.org


LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
www.lwl-industriemuseum.de


Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Blick in die Ausstellung „Schichtwechsel“.
Foto: LWL / A. Hudemann



Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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