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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 24.06.11

"Einfach immer besser"
LWL-Industriemuseum als erstes Museum in NRW mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Dortmund / Bochum (lwl). Kleiner Buchstabe mit großer Wirkung: Die acht Standorte des LWL-Industriemuseums wurden jetzt als erste Museen in Nordrhein-Westfalen mit einem "Q" - dem Qualitäts-Siegel der Initiative "ServiceQualität Deutschland" ausgezeichnet. Am Mittwoch (22.6.) brachte Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), das erste Schild am Eingang der Zeche Zollern in Dortmund an. In der Museumszentrale nahmen 18 Qualitäts-Coachs aus den acht Standorten des Landesmuseums für Industriekultur, darunter auch von der Zeche Hannover in Bochum, Urkunden und Plaketten aus den Händen von Julia Bauer von Tourismus NRW e.V. in Empfang.

Unter dem Motto "Einfach immer besser" geht es bei der touristischen Initiative um mehr Service, eine größere Zufriedenheit bei Kunden und Besuchern und damit eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Deutschlandweit gibt es über 3.000 zertifizierte Betriebe, in Nordrhein-Westfalen rund 200, darunter vor allem Hotels und Gaststätten. "Auch in unseren Museen spielen Besucherorientierung und Service eine zunehmend wichtige Rolle. Deshalb freue ich mich, dass die acht Standorte unseres Industriemuseums als erste das Siegel tragen dürfen. Ich würde mich freuen, wenn dieses Beispiel in der Museumslandschaft Schule macht", so LWL-Direktor Kirsch.

Hinter der Auszeichnung steckt eine Menge Arbeit: An jedem Standort wurden Mitarbeiter zur Qualitäts-Coachs ausgebildet. Gemeinsam mit dem gesamten Team - von der Kollegin im Shop über die Aufsicht bis zum Hausmeister - wurden dann in den vergangenen Monaten Maßnahmen für die Verbesserung des Services vor Ort entwickelt. Diese reichen von der Einführung von Kommentar-kärtchen für Besucher über eine Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer, die Optimierung der Wegepläne auf dem Gelände bis hin zur besseren Abstimmung der Angebote von Museum und Gastronomie. In Bochum stehen Maßnahmen zur Verbesserung der Eingangssituation im Vordergrund. Der neue Pavillon, der derzeit installiert wird, schafft die Voraussetzungen, die Gäste künftig angemessen zu empfangen und über die Angebote zu informieren. Außerdem sollen Besucher über Kärtchen die Möglichkeit erhalten, Kritik und Anregungen zu formulieren.

Für die Zertifizierung mussten die Museen umfangreiche Unterlagen bei einer unabhängigen Prüfstelle einreichen. "Ich bin vor allem begeistert von dem großen Engagement und den vielen Ideen, die unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entwickelt haben. Das trägt nicht nur dazu bei, dass sich unsere Besucher bei uns wohler fühlen, sondern stärkt auch das Wir-Gefühl", freut sich Museumsdirektor Dirk Zache.

Nach Anbringung der Siegel können sich die Mitarbeiter nicht auf dem Erreichten ausruhen: "Q" ist eine fortlaufende Zertifizierung; die Erfüllung der Kriterien wird jährlich neu überprüft.


Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Bei der Verleihung des Q-Siegels (v. l.): LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, Julia Bauer von Tourismus NRW, Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums, Standortleiter Dietmar Osses und Museumsmitarbeiterin Violetta Jedrasiak.
Foto: LWL/M. Holtappels



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