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Presse-Infos | Der LWL

Mitteilung vom 31.05.06

"Das Mammut aus dem Eis"
Pfingsten im Archäologiemuseum


Herne (lwl). Am kommenden Sonntag (04.06.06) lädt das Archäologiemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu einem Familiensonntag ein. Unter dem Motto "Das Mammut aus dem Eis" begeben sich um 14 Uhr Kinder von acht bis zwölf Jahren in der Sonderausstellung "Klima und Mensch. Leben in Extremen" auf die Spuren der Eiszeittiere. Um 14 Uhr und um 16 Uhr bietet das LWL-Museum für die erwachsenen Besucher eine Führung durch die Klimaausstellung an und um 15 Uhr den Rundgang "gesucht.gefunden. ausgegraben." durch die Dauerausstellung.

Am Pfingstmontag stellt sich um 15 Uhr der Künstler Andreas Kaiser in der Rauminstallation "Das Herner Modell" den Fragen der Besucher.

Die Teilnehmer an dem Programm "Das Mammut aus dem Eis" machen Bekanntschaft mit einem ganz besonderen Gast im Museum: Dima. Dieses kleine Mammut-Baby lebte vor knapp 40 000 Jahren. Wie sah seine Welt in der Eiszeit aus? Warum wurde es nur ein Jahr alt? Wo sind all die anderen Mammuts geblieben? Diesen und anderen Fragen gehen die Teilnehmer in der Sonderausstellung nach.

Überschwemmungen, Tornados, Rekordtemperaturen - steuern die Menschen auf eine Klimakatastrophe zu? Die Führung "klima und mensch" durch die Sonderausstellung verdeutlicht die Abhängigkeit von Klima und Umwelt und spannt dabei einen Bogen von 6 Millionen Jahren: vom mumifizierten Mammutbaby "Dima" bis zum genmanipulierten Schwein, von den 3,6 Millionen Jahre alten Fußspuren aus Laetoli in Afrika bis zur modernen UV-Schutzkleidung. Jeweils um 14 und 16 Uhr stellen sich die Besucher der Zukunft und finden heraus, wie es weiter geht mit dem Klima unserer Erde und welche Folgen das für die Menschheit hat.

Um 15 Uhr können Erwachsene an einer Führung durch die Dauerausstellung des Museums teilnehmen, wenn es heißt "gesucht. gefunden. ausgegraben.". Der Rundgang folgt den Spuren der Menschen in Westfalen, die sie im Laufe von über 250 000 Jahren hier hinterlassen haben. Im Zeitraffer geht es durch die Geschichte, durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und den Hinterlassenschaften der frühen Bauern. Zeugnisse der frühchristlichen Glaubenswelt und mittelalterliche Lebensformen sind weitere Stationen auf dem Weg bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Am Pfingstmontag findet in der Rauminstallation
"Das Herner Modell" ein Künstlergespräch mit Andreas Kaiser statt. Für den Kölner Künstler ist Klima mehr als
Temperatur und Niederschlag. Sein Herner Klimamodell schließt soziale, mentale und gesellschaftspolitische Dimensionen des Begriffes ein. Dadurch nimmt jeder Besucher in der Rauminstallation ein anderes "Klima" wahr.

Die Kunstinstallation besteht aus 24 Treibhäusern auf 24 Inseln, alle sind miteinander verbunden. Jedes Treibhaus inszeniert ein anderes Thema - da gibt es zum Beispiel Aquarium und Wüste, Doppelhaushälfte, Staub und Licht.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir eine telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02323 94628-0. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt.

Termine:
So., 4. Juni, 14 Uhr: Das Mammut aus dem Eis - Programm für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren
So., 4. Juni, 14 Uhr und 16 Uhr: klima und mensch - Führung durch die Sonderausstellung
So., 4. Juni, 15 Uhr: gesucht. gefunden. ausgegraben - Führung durch die Dauerausstellung
Mo., 5. Juni, 15 Uhr: "Das Herner Klimamodell" - Künstlergespräch in der Rauminstallation

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis für die Sonderausstellung (inkl. Rauminstallation): Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Jana Sager, Tel.: 0251 5907-287
presse@lwl.org


Links:
http://www.landesmuseum-herne.de



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Die Skelette von zwei Mammuts und einem Steppenelefanten zeigen, wie sich die größten Landsäugetiere an unterschiedliche Klimate angepasst haben. Foto: LWL/Freigang

Foto zur Mitteilung
„Patient Erde“: Mit Infusionsbeuteln werden die aktuellen Bemühungen zum Thema Klima und Umwelt thematisiert. Foto: LWL/Egbert.

Foto zur Mitteilung
Das Kunstprojekt „Das Herner Modell“ des Kölner Künstlers Andreas Kaiser. Foto: LWL/Brentführer.


Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



Das Presseforum des Landschaftsverbandes im Internet: http://www.lwl.org/pressemitteilungen