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Presse-Infos | Der LWL

Mitteilung vom 04.05.06

Von Kanu-Polo bis Einrad-Hockey - das andere "Sportrevier"
Fotografien von Dirk Lohmann im Industriemuseum Zeche Hannover


Bochum (lwl). Alles dreht sich im Ruhrgebiet seit Wochen um das Thema Nr.1 - die Fußball-Weltmeisterschaft. Dabei gibt es in der Sportlandschaft des Reviers weit mehr zu entdecken: Abseits des Rampenlichts und der Medien betreiben zahlreiche Könner hochklassige Sportarten, die den Sprung in die Popularität noch vor sich haben. Blicke in die Welt dieser kaum bekannten Sportarten zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit der Ausstellung "Sportrevier" ab Sonntag, 7. Mai, in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.

Der Bochumer Fotograf Dirk Lohmann hat sich in den vergangenen zwei Jahren auf die Spu-rensuche gemacht und einige unerwartete und oft hochklassig betriebene Sportarten im Revier entdeckt: Ob Hunderennen in Bochum, Einradhockey in Wattenscheid oder Kunstflug in Mülheim - Lohmann spürt die seltenen Sportarten auf und dokumentiert sie im Bild. Neben Bundesligaspielen im Minigolf dürfen auch die bekannten Attraktionen des Reviersports, Trabrennen und Galoppsport, nicht fehlen.

Nicht nur in Bochum, wo zum Beispiel der DSC gegenwärtig als amtierender Meister und Pokalsieger den Spitzenplatz in der Dart-Bundesligatabelle verteidigt, sondern im gesamten Ruhrgebiet wird am Rande des Rampenlichts Sport der Spitzenklasse betrieben. So fanden zum Beispiel im vergangenen Jahr auf der Wildwasserbahn in Hagen-Hohenlimburg die Ausscheidungswettkämpfe für die WM in Australien statt, und der Essener Baldeneysee ist regelmäßig Austragungsort für Meisterschaftsspiele und Länderwettkämpfe im Kanu-Polo.

Den Focus seiner Kamera richtet Lohmann aber nicht in erster Linie auf die sportlich entscheidenden Augenblicke von Sieg und Niederlage, sondern auf die Menschen und die stillen Momente: Das Warten auf der Bank auf die Einwechslung, ein Trophäentisch vor der Preisverleihung oder fachsimpelnde Spieler am Rande des Feldes. "In der Zusammenschau ergibt sich ein eindringliches Porträt vom Alltag der nicht alltäglichen Sportarten im Ruhrge-biet", berichtet LWL-Museumsleiter Dietmar Osses.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft hat das Bochumer LWL-Museum seine Öffnungs-zeiten ausgedehnt. Denkmal und Ausstellung sind vom 9. Juni bis 9. Juli dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. Zum Begleitprogramm gehören ein Aktionstag am 21. Mai sowie sportliche Aktivitäten bei der Extraschicht (17. Juni).

Programm
So., 7. Mai, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung im Westfälischen Industriemuseum Zeche Hannover

So, 21. Mai, 11 - 18 Uhr
Aktionstag zur Ausstellung mit Vorstellung seltener Sportarten im Ruhrgebiet

Sa, 17. Juni, 18 - 2 Uhr
ExtraSchicht - Die Nacht der Industriekultur mit Aktionsprogramm rund um die Ausstellung "Sportrevier" und der Initiative "Respect!", einer Aktion des Fußballsports in Westfalen für Toleranz und gegenseitiges Verständnis

So, 16. Juli, 11 - 13 Uhr
Werkstattgespräch mit dem Fotografen Dirk Lohmann zum Abschluss der Ausstellung "Sportrevier"

Sportrevier. Ansichten vom Spitzensport abseits des Rampenlichts
Fotografien von Dirk Lohmann
Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum-Hordel
Telefon: 0234 6100-874

7. Mai - 16. Juli 2006
Sonderöffnungszeit vom 9. Juni bis 9. Juli: Di - So 11 - 18 Uhr
ansonsten Sa 14 - 18 Uhr, So 11 - 18 Uhr

Eintritt frei

Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org


Links:
http://www.zeche-hannover.de



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Szene am Rande eines Boule-Turniers auf Zeche Hannover.
Foto: Dirk Lohmann


Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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