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Mitteilung vom 15.10.12

Foto zur MitteilungIm Planetarium der Utopie zum Überwachungsstaat von George Orwell lauschen.
Foto:LWL


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Presse-Infos | Kultur

George Orwells "1984" im LWL-Planetarium

Bewertung:

Münster (lwl). Kleines Jubiläum, großer Name: Zum zehnten Mal präsentieren das LWL-Planetarium in Münster und Deutschlandradio Kultur die "Hörspiele unterm Sternenhimmel". Am Samstag, 20. Oktober, wird der Klassiker "1984" von Science Fiction-Altmeister George Orwell um 19.30 Uhr im Naturkundemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als Hörspielfassung aufgeführt. In der hellsichtigen Anti-Utopie zum Überwachungsstaat werden die Stimmen untere anderem von Ernst Jacobi, Angela Winkler, Helmut Käutner und Dieter Borsche zu hören sein.

George Orwells bekanntes Buch erschien bereits 1949. In ihm wird ein totalitärer Überwachungs- und Präventionsstaat im Jahre 1984 dargestellt. Protagonist der Handlung ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der Partei, das sich den widrigen Umständen zum Trotz seine Privatsphäre sichern will. Dadurch gerät er in Konflikt mit dem System, das ihn einer Gehirnwäsche unterzieht. Orwell begann mit der Verfassung des Buches während seines Aufenthaltes auf der Insel Jura vor der Küste Schottlands im Jahr 1946 und stellte es Ende 1948 fertig, etwas mehr als ein Jahr vor seinem Tod (1950). Der Titel enthält den Zahlendreher des Jahres 1948 zu 1984 als Anspielung auf eine damals sehr fern erscheinende Zukunft. Die Erstausgabe kam in London am 8. Juni 1949 im Buchhandel in den Verkauf.

George Orwell (1903-1950) wurde als Eric Arthur Blair in Motihari, Bihar, Britisch-Indien geboren. Er war ein britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Durch die "Farm der Tiere" und "1984" wurde Orwell weltbekannt und zählt heute mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der englischen Literatur.

Kortmanns 'Café Landois' sorgt für Speisen und Getränke an diesem Abend, Mitarbeiter von Deutschlandradio freuen sich am Infostang auf wissbegierige Hörer.

Das Hörspiel hat eine Gesamtlänge von 121 Minuten (mit Pause).
Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro sind im Vorverkauf erhältlich bei Münster Information, Telefon 0251 492-2714 und im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, Münster, Telefon 0251 591-05. Informationen unter http://www.lwl-planetarium-muenster.de und http://www.dradio.de .





Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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