LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 05.10.12

Foto zur MitteilungMünsters Oberbürgermeister Markus Lewe und LWL-Kulturdezernentin Dr. Rüschoff-Thale präsentieren die Online-Publikation der alten münsterischen Grammatik.
Foto: LWL/Bomholt


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Alte Grammatik der münsterischen Mundart "neu entdeckt"

LWL-Kommission hat 130 Jahre altes Werk erstmals vollständig veröffentlicht

Bewertung:

Münster (lwl). 130 Jahre schlummerte die wissenschaftliche Arbeit im Archiv, jetzt hat die LWL-Kommission für Mundart- und Namenforschung beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die alte Grammatik der münsterischen Mundart erstmals komplett veröffentlicht: LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale überreichte am Donnerstag (04.10.) Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe symbolisch die Online-Publikation der alten Grammatik, die jetzt im Internet öffentlich zugänglich ist.

Julius Kaumanns Dissertation "Entwurf einer Laut- und Flexionslehre der münsterischen Mundart " gewann 1884 den ersten Preis der Akademie zu Münster, die als Aufgabe das Verfassen einer Ortsgrammatik gestellt hatte. Deren erster Teil - die Lautlehre - erschien bereits 1884, die Flexionslehre jedoch blieb fast 130 Jahre unveröffentlicht. Nun sind beide Teile frei zugänglich. Die LWL-Kommission hat sie im Internet unter http://www.mundart-kommission.lwl.org (Rubrik: Online-Ressourcen) zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Der zweite Teil der Grammatik, die Flexionslehre, die im Archiv der Kommission aufbewahrt wurde, ist damit erstmals öffentlich zugänglich. Sie wurde überarbeitet und durch eine detaillierte Einführung ergänzt, die die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts ebenso schildert wie das Leben Kaumanns. "Dessen materialreiche Untersuchung zur Sprache der ehemaligen Provinzhauptstadt Münster stellt einen kulturellen Schatz dar, der wertvolle Einblicke in die dialektologische Forschung bietet", so die LWL-Kulturdezernentin.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens
Schlossplatz 34
48143 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos