LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.08.12

Foto zur MitteilungProf. Dr. Markus Köster (l.), Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, Ines Müller (2. v. l.) von Film+Schule NRW, Paul Eschbach (r.) aus dem NRW-Schulministerium und Ulrike Tiggemann (2. v. r.) von der Bezirksregierung Münster freuen sich mit den neuen Filmmoderatoren.
Foto: LWL/Meschede


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Presse-Infos | Kultur

Kompetenz für Filmbildung im Unterricht

Erfolgreicher Abschluss der ersten Filmmoderatoren-Fortbildung in NRW

Bewertung:

Münster (lwl). Die ersten Absolventen eines einjährigen Intensivkurses zu Filmmoderatoren haben am Mittwoch (29.08.) ihre Zertifikate, die sie als Experten in Sachen Filmvermittlung ausweisen von Paul Eschbach, Referatsleiter im NRW-Schulministerium erhalten.

"Der Film ist ein Leitmedium des 21. Jahrhunderts. Und hat damit auch eine Bedeutung für die schulische Bildung", sagte Eschbach. Deshalb haben der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das NRW-Schulministerium mit ihrer gemeinsamen Initiative "Film+Schule NRW" zusammen mit dem Dezernat für Lehrerfortbildung bei der Bezirksregierung Münster eine Fortbildungsoffensive gestartet.

Der Intensivkurs vermittelte den Moderatoren der nordrhein-westfälischen Lehrerfortbildung an 20 Fortbildungstagen Kenntnisse der Filmbildung. Im ersten Durchgang wurden die Teilnehmer aus ganz NRW von erfahrenen Filmlehrern und Fachleuten aus dem Film- und Fernsehbereich ausgebildet. "Uns war es wichtig, dass die Teilnehmer lernen, welche Verfahren und Methoden besonders geeignet sind, um sie im Rahmen ihrer eigenen Fortbildungstätigkeit zu vermitteln", so Ines Müller von "Film+Schule NRW". "Und das nicht nur theoretisch, sondern immer im Wechsel mit praxisorientierten Herangehensweisen, die auch im Rahmen des Schulalltags möglich sind."

Alle Teilnehmer haben zum Abschluss der Fortbildung in Kleingruppen einen eigenen kurzen Film produziert. "Die Tage waren anstrengend, aber auch sehr hilfreich, weil wir den gesamten Ablauf einer Filmproduktion kennen gelernt haben - und die Fehler, die man machen kann. Das ist für die kommenden Aufgaben als Moderator sehr wertvoll, weil wir uns nun besser in die Teilnehmer unserer Fortbildungen hinein versetzen können", beschreibt Moderator Jörg Filmar seine Erfahrungen. Ab Mitte September startet ein zweiter Fortbildungsdurchgang mit den bewährten Kooperationspartnern.

Hintergrund:
Die Filmfortbildung bedient eine große Nachfrage nach Moderatoren, die in der Lage sind, filmbezogene Lehrerfortbildungen für ihre Unterrichtsfächer anzubieten. Gleichzeitig wird ein Beitrag zur Unterrichtsentwicklung geleistet. Die Filmmoderatoren "können jetzt beispielsweise Fortbildungen zur Filmanalyse im Unterricht, zur Filmproduktion und zur Dramaturgie anbieten", berichtet Prof. Dr. Markus Köster, Leiter von Film+Schule NRW, "und dabei insbesondere die Bedeutung der Filme und Bilder im Hinblick auf die Urteilsbildung berücksichtigen". Die ausgebildeten Moderatoren können über die Kompetenzteams für Lehrerfortbildung angefragt werden. Eine Liste aller in NRW tätigen Filmmoderatoren finden Interessierte unter http://www.filmundschule.nrw.de

Träger der Fortbildungsreihe ist "Film+Schule NRW", eine Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und des LWL-Medienzentrums für Westfalen, in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster, dem WDR und dem Hans-Böckler-Berufskolleg in Marl. NRW folgt mit der Qualifizierungsoffensive Bayern und Niedersachsen, die vergleichbare Filmlehrerfortbildungen anbieten. Allerdings gibt es in NRW eine Besonderheit. Zum ersten Mal konnte mit dem WDR ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender als Kooperationspartner gewonnen werden, der die Fortbildung durch eigene Fachleute und Räume in Köln unterstützt.



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