LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 23.08.12

Foto zur MitteilungLWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (m.) bei der symbolischen Schlüsselübergabe an Dirk Zache (l.), Direktor des LWL-Industriemuseums, und Dietmar Osses (r.), Museumsleiter der Zeche Hannover.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Neuer Eingangspavillon für Zeche Hannover

LWL verbessert Service in seinem Industriemuseum in Bochum

Bewertung:

Bochum (lwl). Er leistet schon seit einigen Wochen gute Dienste, jetzt wurde der Eingangspavillon auch offiziell "in Dienst" gestellt: Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), übergab ihn am Donnerstag (23.8.) im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum der Öffentlichkeit. "Ich freue mich, dass wir unseren Besuchern jetzt einen richtigen Empfang und mehr Service bieten können", so Kirsch. Der Pavillon soll bis zum weiteren Ausbau des Museums als Eingang, zentrale Anlaufstelle und Shop dienen. Gekostet hat er rund 100.000 Euro.

Kirsch nannte den Bochumer Standort des Landesmuseums für Industriekultur ein "kulturelles Highlight im Bochumer Norden mit großem Potential". "Jedes Jahr lockt die Zeche Hannover mit ihrem beliebten Kinderbergwerk, Veranstaltungen wie dem Dampffestival und viel beachteten Sonderausstellungen zu Migration und Industriekultur im Ruhrgebiet über 35.000 Besucher an", so der LWL-Direktor.

Perspektivisch will der Verband das Bochumer Industriemuseum zu einem "Forum für Migration" weiterentwickeln. Heute leben Menschen aus 180 Nationen in Nordrhein-Westfalen. Für fast jeden Vierten gehört Migration zur eigenen Geschichte oder zur Erfahrung der Elterngeneration. "Diese Tradition zu zeigen, die Lebensleistung von Zuwanderern sichtbar zu machen und von ihren Erfahrungen zu lernen, ist die gesellschaftliche Aufgabe der kommenden Jahre. Wir wollen einen starken Beitrag dazu leisten", so Kirsch weiter. Jüngstes Beispiel für die Aktivitäten rund um das Thema Migration ist die aktuelle Sonderausstellung "Nach Westen. Einwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet" (bis 28.10.2012).

Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums, wies in diesem Zusammenhang auf die geplante Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland hin, die im Frühjahr 2013 ebenfalls zunächst auf Zeche Hannover ihre Arbeit aufnehmen soll. Nach der kürzlich vorgestellten Machbarkeitsstudie soll der LWL die Trägerschaft übernehmen. "Hier bieten sich künftig vielfältige Kooperationen mit unserem Museum an", so Zache.

Hintergrund:
Die Zeche Hannover wurde ab 1856 im Bochumer Norden errichtet. Bekannt wurde sie durch wichtige technische Entwicklungen wie die Erfindung der heute noch weltweit eingesetzten Koepe-Förderung durch den damaligen Zechendirektor Friedrich Koepe. 1973 wurde die ehemalige Kruppzeche als letztes Bochumer Bergwerk stillgelegt. Neun Jahre später übernahm der LWL das Industriedenkmal in das heutige LWL-Industriemuseum, in den folgenden Jahren wurde es aufwändig restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum Museum gehören der Malakowturm, die Maschinenhalle, ein historisches Lüftergebäude und drei Bergarbeiterhäuser in der benachbarten Siedlung "Am Rübenkamp". Publikumsmagneten sind die älteste am Originalstandort zu sehenden Dampffördermaschine des Ruhrreviers von 1893 sowie das Kinderbergwerk "Zeche Knirps".

Infos und aktuelles Programm unter:
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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