LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.07.12

Foto zur MitteilungEntwurf der Installation infra_tex von Judith Nothnagel
Grafik: Nothnagel


Foto zur MitteilungEntwurf der Installation Dschungelcamp von Stefan Demming.
Grafik: Demming


Foto zur MitteilungModell der Installation Erfahrungsraum von Bärbel Möllmann
Foto: Möllmann


Foto zur MitteilungComputercollage von Michael Globisch
Foto: Globisch


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Presse-Infos | Kultur

artMUSE II

Medienkunstevent in der Spinnerei

Bewertung:

Bocholt (lwl). Ein ganzes Wochenende lang verwandelt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Spinnerei in seinem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt zu einem Ort der Medienkunst. Dazu sind vom 24. bis 26. August vier lokal verbundene Medienkünstler eingeladen, sich mit Themen rund um die regionale Textilindustrie und dem KUBAaI-Projekt ("Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße") disziplin- und grenzübergreifend auseinanderzusetzen. Ihre Installationen, Fotos und Computercollagen gewähren einen bewegenden und persönlichen Blick auf Bocholt und die Region im Wandel.

Mit dabei sind in diesem Jahr Judith Nothnagel, Bärbel Möllmann, Michael Globisch und Stefan Demming, die sich auf ganz unterschiedliche Weise den Themen nähern. Die Videoinstallation von Judith Nothnagel adaptiert eine experimentell dokumentarische Videoarbeit, die durch die Auseinandersetzung mit einer regionalen Textilfabrik zum Thema "heimatliche Identität und eine im Verschwinden befindliche Textilindustrie" entstanden ist und konfrontiert den Betrachter mit technischem Fortschritt und Identitätswandel. Bärbel Möllmann, von Kindheitserinnerungen in Bocholt inspiriert, macht die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ihrer Heimatstadt durch Geräusche, Gerüche und Gegenstände erfahrbar. In einer Videoskulptur visualisiert Michael Globisch das Verhältnis "Mensch-Maschine-Natur" in der digitalen Revolution und zeigt in seinen Computergrafiken den Wandel vom Industriegebiet zur Kulturzone. In der ehemaligen Schlichterei erschafft Stefan Demming einen "Instant-Dschungel" als technisches Biotop, der auf die Zurückeroberung des Industrieareals durch die Natur verweist.

Alle Kunst- und Medieninteressierten sind eingeladen, sich am Eröffnungstag, (Freitag, 24.8.) von 18 bis 20 Uhr mit den Künstlern vor Ort auszutauschen.

Hintergrund
Das TextilWerk Bocholt ist Koordinator des von der Europäischen Union geförderten Kooperationsprojektes artMUSE gemeinsam mit den beiden Koorganisatoren, der Städtischen Galerie in Danzig und dem Museum von Bitola in Mazedonien, sowie elf weiteren assoziierten Partnern aus ganz Europa. Das EU-Projekt artMUSE arbeitet im Kulturbereich zur Förderung und Vernetzung von Medienkünstlern.


artMUSE II
Medienkunstevent im TextilWerk / Spinnerei

Fr, 24.8. (18-20 Uhr) sowie Sa, 25.8. und So, 26.8. 2012 (jeweils 10-18 Uhr)

TextilWerk Bocholt
Spinnerei
Industriestraße 5
46395 Bocholt
Tel. 02871 21611-0, Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum@lwl.org
Internet:
http://www.lwl-industriemuseum.de

Weitere Infos auf der website des LWL-Industriemuseums und unter:

http://www.artmuse.eu
http://www.kubaai.de

Öffnungszeiten
Weberei:
Di - So sowie an Feiertagen 10-18 Uhr, geschlossen: 24.12.2012-1.1.2013
Spinnerei: 18.03.-18.11.2012, Di - So sowie an Feiertagen 10-18 Uhr



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - TextilWerk Spinnerei
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Industriestraße 5
46395 Bocholt
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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