LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 25.04.12

Foto zur MitteilungFrau Daniela Steven mit Sohn auf ihrem Bulldog.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungBlitzende Trecker in vielen Farben und Modellen.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Bulldog und Co. treffen sich am 1. Mai im LWL-Freilichtmuseum Hagen

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Hagen (lwl). Am Maifeiertag, Dienstag, 1. Mai, treffen sich im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) über 150 historische Ackerschlepper, umgangssprachlich Bulldogs, Trecker oder Traktoren genannt.

Im gesamten LWL-Freilichtmuseum tuckern die alten Traktoren der verschiedenen Hersteller. "Die Freunde alter Schlepper kommen voll auf ihre Kosten. Es werden bekannte Namen wie H. Lanz, Hanomag, Porsche, MAN, Deutz und Unimog vertreten sein, aber auch unbekanntere Marken wie Allgaier oder Bautz stellen sich vor", verspricht Klaus-Dieter Knöppel vom LWL-Freilichtmuseum. Schon ab dem Vormittag bieten sich den Treckerfreunden und Fotografen schöne Motive, wenn die alten Schätzchen der Reihe nach gemächlich aber geräuschvoll ins Museum rollen.

Sehr bekannt unter den Trecker-Oldtimern ist die Marke H. Lanz. Die Firma Heinrich Lanz Aktiengesellschaft mit ihrem Stammsitz in Mannheim beschäftigte sich seit den 1880er Jahren mit Landmaschinentechnik. Sie entwickelte eine motorgetriebene Maschine, die die Lokomobile ablöste, die damals die Dreschwerke in der Landwirtschaft betrieben.1921 kam H. Lanz als erstes Unternehmen der Welt mit einem Rohölschlepper auf den Markt, dem legendären "Lanz-Bulldog". Den kuriosen Namen bekam er durch die Ähnlichkeit mit dem Gesicht eine Bulldogge. Die ersten Lanz-Bulldogs hatten acht oder zwölf PS, später, es wurden 25.000 Stück bis in die 1950er Jahre gebaut, stockte man die Motoren bis 55 PS auf.

"Diese genial einfach gebauten Maschinen, basierend auf einem Ein-Zylinder-Prinzip mit einem Glühkopfmotor, waren ideal für die Landwirtschaft. Sie waren so konstruiert, dass sie selbst in einer einfachen Dorfschmiede oder vom Bauern selbst mit Hammer und Meißel repariert werden konnten. Ein weiterer Vorteil des Bulldogs lag darin, dass er zuverlässiger als die empfindlichen benzingetriebenen
Ackerschlepper war mit ihrem explosionsgefährdetem Treibstoff. Denn Dieselantrieb
gab es noch nicht, und der Bulldog fuhr mit billigem Rohöl", erklärt Klaus-Rudolf Rose, Geschäftsführer der H. Lanz-Freunde Ruhrgebiet e.V. .



Pressekontakt:
Uta Wenning-Kuschel, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Telefon: 02331 780-7113, Handy: 0151 40635972,
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen-Selbecke
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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