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Mitteilung vom 29.03.12

Foto zur MitteilungDas Modellprojekt "Filmbildung für Lehramtsanwärter" bietet angehenden Lehrkräften in Nordrhein-Westfalen Wissen über den Einsatz von Spielfilm im Unterricht.
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Presse-Infos | Kultur

Modellprojekt zur Filmbildung für künftige Lehrer beginnt

Bewertung:

Münster (lwl). "Vision Kino", die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen und "Film + Schule NRW" haben die gemeinsam ein Modellprojekt konzipiert: "Filmbildung für Lehramtsanwärter" bietet angehenden Lehrkräften in Nordrhein-Westfalen fundiertes Wissen über den Einsatz von Spielfilm im Unterricht, das sie später in der Praxis umsetzen können.
"Die Qualifizierung besteht aus drei Modulen, die ausgehend vom Medienverhalten der Schüler aufeinander aufbauen", so Ines Müller vom Medienzentrum für Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Das erste Modul "Filmvermittlung und Medienbildung" vermittelt Grundlagenwissen, vertiefende Informationen erhalten die Teilnehmer in den Folgemodulen "analytische Filmbildung" und "produktionsorientierte-kreative Filmbildung".
Die Qualifizierung, die sich auf drei Tage erstreckt, begann jetzt mit dem ersten Modul, die Folgemodule werden im Juni 2012 angeboten. Veranstaltungsort ist das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen. Bis zu 80 Lehramtsanwärter nehmen daran teil.
Mittels einer Dokumentation und Evaluation werden die Erfahrungen nach Abschluss auch anderen Bundesländern zur Verfügung gestellt.

Hintergrund:
Die Bedeutung einer umfassenden Filmbildung als unverzichtbarer Bestandteil der kulturellen Medienbildung von Kindern und Jugendlichen hat die Kultusministerkonferenz in ihrer jüngst verabschiedeten Empfehlung zur Medienbildung in der Schule unterstrichen. In der Erklärung forderte sie gleichzeitig, dass Medienbildung sowohl in den Bildungswissenschaften als auch in der fachbezogenen Lehrerausbildung verbindlich zu verankern sei.

Die Träger
Film+Schule NRW ist eine gemeinsame Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW. Seit 2008 arbeitet "Film + Schule NRW" im LWL-Medienzentrum für Westfalen als landesweite Agentur für alle Fragen der Filmbildung in der Schule.
Vision Kino - Netzwerk für Film und Medienkompetenz ist eine Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek und der "Kino macht Schule GbR" und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziel und Aufgabe von "Vision Kino" ist es, insbesondere die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig für den Kulturort und originären Rezeptionsort des Films, das Kino, zu sensibilisieren.
Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch medienpädagogische Aktivitäten, Publikationen und Unterstützung von Forschungsarbeiten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern.

Kontakt
Ines Müller
FILM+SCHULE NRW
c/o LWL-Medienzentrum für Westfalen
Tel. 0251/591-3910,
ines.mueller@lwl.org
www.filmundschule.nrw.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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