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Mitteilung vom 09.02.12

Foto zur MitteilungGoldschmiedekunst selbst gemacht: Zur Ausstellung "Goldene Pracht" bietet die Kunstvermittlung des LWL-Landesmuseums ein vielfältiges Programm.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungLogo der Ausstellung "Goldene Pracht"

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Goldschmiede-Workshops im LWL-Landesmuseum zur Ausstellung "Goldene Pracht"

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Münster, 9.Februar 2011 (exc). Hammer, Feilen und Sägen liegen bereit und sobald die ersten Workshops beginnen, wird ein feiner Goldstaub den Goldenen Pavillon auf dem Domplatz in Münster umhüllen. Zur Ausstellung "Goldene Pracht" über mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen (26.2. bis 28.5.) im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster und in der Domkammer der Kathedralkirche St. Paulus ist ein vielseitiges Programm mit Goldschmiede-Workshops für Erwachsene geplant. Die Mitmachkurse führen in die grundlegenden Techniken des Goldschmiedehandwerks ein. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Bistum Münster und dem Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU).

"Für das umfangreiche Workshop-Angebot zum ältesten Metallhandwerk der Welt stehen den Teilnehmern ausgewiesene Spezialisten der Goldschmiedekunst zur Seite", erläutert Ingrid Fisch von der Kunstvermittlung des LWL-Landesmuseums. Interessierte können in Tages- und Wochenendworkshops verschiedene Techniken der Goldschmiedekunst wie Ziselieren und Ornamentieren kennenlernen und eigene kleine Stücke gestalten.

Die Spezialisten
Die Goldschmiedin Yvonne Schulte hat ihre Gesellenprüfung als Innungsbeste abgelegt und bildete sich zur Gestalterin im Handwerk weiter. Seit 2005 ist sie als freischaffende Künstlerin und Dozentin tätig. Georg Schulte legte seine Meisterprüfung 2003 mit Auszeichnung ab. Neben seinem eigenen Atelier übernahm er zusätzlich eine leitende Position bei einem münsterischen Juwelier und lehrt an verschiedenen Akademien.
Donnerstagabends wird er in einem fortlaufenden Kurs über acht Veranstaltungen Einblick in die grundlegenden Techniken des Goldschmiedehandwerks geben. Die Teilnehmer haben Ruhe und Zeit, in kleiner Runde ihre eigenen Entwürfe für ein individuelles Schmuckstück umzusetzen. "In dem Kursus sind nur noch wenige Plätze frei", so Ingrid Fisch. Ihr Tipp: "Die Wochenend-Workshops zum Schmieden, Ornamentieren, Ziselieren und Emaillieren können beliebig kombiniert werden." Sie bieten die Möglichkeit, sich jeweils Samstagnachmittag und Sonntagvormittag einer speziellen Technik der Goldschmiedekunst zu widmen.

Für diejenigen, die weniger Zeit zur Verfügung haben, sind Tagesworkshops geplant. Jeweils mittwochs werden Schmuckstücke zu unterschiedlichsten Themen in Kleingruppen von bis zu zehn Personen hergestellt. "Ringe, Anhänger, Lesezeichen oder Schlüsselanhänger entstehen unter intensiver Betreuung nach Vorlagen", berichtet Fisch. Da die Plätze begrenzt sind und die Nachfrage groß ist, wird um Anmeldung bis spätestens eine Woche vor Beginn des Kurses gebeten. Die Tagesworkshops können Gruppen auch individuell buchen. Wer sich für das Goldschmieden interessiert, aber nicht selbst kreativ werden möchte, erhält dazu an mehreren Samstagen Gelegenheit. Das Schauschmieden und Blattvergolden vor Publikum findet dann von 10 bis 13.30 Uhr im Pavillon auf dem Domplatz statt.

Die Ausstellung
"Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" ist vom 26. Februar bis 28. Mai 2012 im LWL-Landesmuseum und in der Domkammer zu sehen. Auf 1.500 Quadratmetern präsentiert sie in zwölf Räumen 300 herausragende Werke der Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts. Skulpturen, Tafelbilder, Buchmalerei und liturgische Gewänder veranschaulichen den künstlerischen Rang, die Symbolik und die vielschichtige Bedeutung der Goldschmiedewerke. Markenzeichen der Ausstellung ist die interdisziplinäre Herangehensweise durch die Zusammenarbeit der Museen mit dem Exzellenzcluster, die kunsthistorische, historische und theologische Blickwinkel vereint.

Schauschmieden und Blattvergolden vor Publikum: Immer samstags von 10-13:30 Uhr / Termine: 3. März, 17. März, 31.März, 7. April, 21. April, 5. Mai, 26. Mai
Fortlaufender Kurs, donnerstags von 18-21 Uhr, max. Teilnehmerzahl 10 / Kosten: 130 Euro pro Person zzgl. Materialkosten Termine: 8. März, 15. März, 22. März, 29. März, 12. April, 19. April, 3. Mai, 10. Mai
Wochenendworkshops immer samstags 12:30-18 Uhr, sonntags 10-15:30 Uhr (Schmieden: 10./11. März und 12./13. Mai; Ornamentik 24./25. März; Ziselieren 14./15. April, Emaillieren 28./29. April) / Kosten: 70 Euro pro Person zzgl. Materialkosten
Tagesworkshops jeweils mittwochs von 9:30-13:30 Uhr (Ringe: 7. März, 2. Mai und 23. Mai; Anhänger: 14. März, 18. April und 9. Mai; Schlüsselanhänger: 21. März und 25. April; Lesezeichen: 28. März und 16. Mai ) / Kosten: 26 Euro zzgl. Materialkosten
Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Besucherbüro, Tel. 0251 5907-201oder besucherbuero@lwl.org

Hinweis: Weitere Informationen unter http://www.goldene-pracht.de
Hinweis für Redaktionen: Bis zum Beginn der Ausstellung am 26. Februar 2012 erhalten Sie regelmäßig Pressemitteilungen zu einzelnen Themen und Exponaten, die sich in beliebiger Reihenfolge veröffentlichen lassen. Zur Kennzeichnung solcher Reihen lässt sich das angehängte Ausstellungs-Logo verwenden.

Wenn Sie Pressemitteilungen des Exzellenzclusters "Religion und Politik" nicht beziehen wollen, mailen Sie bitte an religionundpolitik@uni-muenster.de

"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster
Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200 Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur Gegenwart und von Lateinamerika über Europa bis in die arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37 Exzellenzclustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative bis 2012 mit 37 Millionen Euro.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nina Heinrich, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-209, nina.heinrich@lwl.org
presse@lwl.org



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