LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 03.08.11

Foto zur MitteilungIm Arbeitergarten der Zeche Zollern können die Besucher nicht nur sehen, wie sich Bergarbeiterfamilien früher versorgt haben, sondern auch viel über Gemüseanbau lernen.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Wir ernten: Gemüse und Früchte aus dem Arbeitergarten

Bewertung:

Dortmund (lwl). Eine im Mai begonnene Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums soll Lust auf Obst und Gemüse aus eigener Produktion machen. Nach dem großen Zuspruch beim letzen Mal gibt es am Samstag, 6. August, um 15 Uhr erneut Gelegenheit, im Arbeitergarten der Zeche Gemüse zu ernten und zu kosten. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Familien mit Kindern zu dieser Veranstaltung ein.

"Bohnen, Möhren und verschiedene Sorten Kartoffel", zur Zeit ist eine große Vielfalt an Gemüse reif", verrät LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus, die durch die Veranstaltung führen wird. Das Industriemuseum will mit der neuen Reihe dem gestiegenen Interesse an der regionalen Nahrungsmittelproduktion nachkommen. "Immer mehr Leute wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel kommen, wie sie produziert wurden, und sie möchten sie möglichst frisch zubereiten. Dabei wollen wir helfen und Tipps für Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung geben. "Natürlich kann man bei uns auch naschen. Es gibt immer eine leckere Kostprobe", sagt die Museumsleiterin.

Viele Hobbygärtner möchten gern selbst in die Gemüseproduktion einsteigen, trauen sich aber die Bestellung ganzer Beete nicht zu, denn die richtige Fruchtfolge und Kombination von Kräutern und Gemüsen will gelernt sein. Auch der Erntezeitpunkt ist schnell verpasst oder das Gemüse wird unreif abgeerntet. "Da ist viel Erfahrung gefragt", gibt Ulrike Gilhaus zu, die auch privat gärtnert. "Geholfen haben uns alte Gartenbücher aus den 1920er Jahren genauso wie neue Zeitschriften. Und natürlich Gespräche mit Menschen der älteren Generation, die bis in die 1950er Jahre selbst Gemüse angebaut haben."

Erst vor zwei Jahren hat das LWL-Museum einen alten, längst verwilderten Arbeitergarten hinter einem Steigerhaus wieder in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr zogen auch vier Hühner und ein Hahn in den Stall ein.

Für die Veranstaltung ist nur der normale Museumseintritt zu zahlen 4 Euro Erwachsene, Familien-tageskarte 9 Euro).



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
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44388 Dortmund
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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