LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.06.11

Foto zur MitteilungDas Logo zur Ausstellung.
Foto:LWL


Foto zur MitteilungFür den Nachbau eines möglichst echt wirkenden Operationssaals stellten das St. Franziskus Hospital, die Medizintechnikfirma Dräger sowie das Universitätsklinikum Münster zahlreiche Geräte zur Verfügung.
Foto: Fialla, LWL


Foto zur MitteilungAndreas Flüthmann(li.) vom St. Franziskus Hospital erklärt den Ausstellungsmachern Friederike Ehn und Dr. Jan Ole Kriegs den Aufbau eines OP-Saals.
Foto: Lohmeier, St. Franziskus-Hospital


Foto zur MitteilungAndreas Flüthmann und Simon Eckelmeier vom St. Franziskus Hospital sowie die Ausstellungsmacher Friederike Ehn und Dr. Jan Ole Kriegs (v.li) verladen Bestandteile des OP-Saals für die Bionik-Ausstellung.
Foto: Lohmeier, St. Franziskus-Hospital


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

LWL-Museum für Naturkunde richtet Operationssaal für Bionik-Ausstellung ein

Bewertung:

Münster (lwl). Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster errichtet für die neue Sonderausstellung "Bionik - Patente der Natur" (1. Juli 2011-17. Juni 2012) einen OP-Saal.
Die Ausstellungsmacher Dr. Anika Seyfferth, Friederike Ehn und Dr. Jan Ole Kriegs wollen damit den Besucher durch eine möglichst authentische Atmosphäre in die Welt der Medizin eintauchen lassen und ihm so die neusten Entwicklungen in der Bionik präsentieren.

"Gerade in der Medizin bietet die Bionik viele Möglichkeiten: Moderne Prothesen funktionieren wie das natürliche Vorbild, die menschlichen Gliedmaßen. HighTech-Nahtmaterial soll am Vorbild des Spinnfadens entwickelt werden, er ist besonders reißfest, flexibel und besonders verträglich", so Friederike Ehn.

Auf einer originalen Operationsliege liegt eine täuschend echt wirkende "Patientin", die mit modernen Prothesen für fehlende Bein- und Armgliedmaßen ausgestattet ist. Bei genauerem Betrachten erkennt man ein Cochlear-Implantat im Ohr, welches das menschliche Gehör ersetzen kann. "In keinem anderen Bereich der Bionik, in dem es direkt um das Wohlergehen des Menschen geht, sind die natürlichen Vorbilder so häufig der Mensch und die Funktionen seines Körpers selbst", sagt Kriegs.

Die Entstehung der Prothese als Nachbildung menschlicher Gliedmaßen hat eine lange Geschichte, die mit Exponaten wie der von dem deutschen Arzt Ernst Ferdinand Sauerbruch entwickelte Arm-prothese veranschaulicht wird. Sie ist eines der ältesten Stücke der Ausstellung und stammt aus dem Jahr 1965.

Durch die Kooperationen mit dem St. Franziskus Hospital in Münster, der Medizintechnikfirma Dräger sowie dem Universitätsklinikum Münster war es dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) möglich, zahlreiche Originalgerätschaften für diesen Teil der Ausstellung zu erhalten.

Das Wort "Bionik" ist eine Kombination der Begriffe "Biologie" und "Technik" und bedeutet die Übertragung von Problemlösungen aus der Natur in die Technik. Die Ausstellung wird ungewöhnliche, biologische Vorbilder und deren verblüffende, technische Umsetzung vorstellen.

Die Sonderausstellung "Bionik - Patente der Natur" ist vom 1. Juli 2011 bis zum 17. Juni 2012 im LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu sehen.
Weitere Informationen unter http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de oder Telefon: 0251 591-05.




Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos