LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 16.05.11

Foto zur MitteilungIm Arbeitergarten der Zeche Zollern können die Besucher nicht nur sehen, wie sich die Bergarbeiterfamilien früher versorgt haben, sondern auch viel über Gemüseanbau lernen.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Neue Veranstaltungsreihe im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Wir ernten: Gemüse und Früchte aus dem Arbeitergarten

Bewertung:

Dortmund (lwl). Eine neue Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums soll Lust auf Obst und Gemüse aus eigener Produktion machen. Am Samstag, 21. Mai, wird um 15 Uhr im Arbeitergarten der Zeche Zollern der erste knackige Kopfsalat geerntet. Auch Radieschen können bei der einstündigen Aktion mit Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus gezogen werden. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Familien mit Kindern zu dieser Veranstaltung ein.

Das Industriemuseum will mit der neuen Reihe dem gestiegenen Interesse an der regionalen Nahrungsmittelproduktion nachkommen. "Immer mehr Leute wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel kommen, wie sie produziert wurden, und sie möchten sie möglichst frisch zubereiten. Dabei wollen wir helfen und Tipps für Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung geben. Natürlich kann man bei uns auch naschen. Es gibt immer eine leckere Kostprobe", sagt die Museumsleiterin.

Viele Hobbygärtner möchten gern selbst in die Gemüseproduktion einsteigen, trauen sich aber die Bestellung ganzer Beete nicht zu, denn die richtige Fruchtfolge und Kombination von Kräutern und Gemüsen will gelernt sein. Auch der Erntezeitpunkt ist schnell verpasst oder das Gemüse wird unreif abgeerntet. "Da ist viel Erfahrung gefragt", gibt Ulrike Gilhaus zu, die auch privat gärtnert. "Geholfen haben uns alte Gartenbücher aus den 1920er Jahren genauso wie neue Zeitschriften. Und natürlich Gespräche mit Menschen der älteren Generation, die bis in die 1950er Jahre selbst Gemüse angebaut haben."

Erst vor zwei Jahren hat das Museum einen alten, längst verwilderten Arbeitergarten hinter einem Steigerhaus wieder in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr zogen auch vier Hühner und ein Hahn in den Stall ein. Und was gibt es am 21. Mai zu kosten? "Kopfsalat in ganz neuer Kombination, mehr wird nicht verraten, ein bisschen Spannung muss ja sein", lacht die Museumsleiterin.

Für die Veranstaltung ist nur der normale Museumseintritt zu zahlen (3,50 Euro Erwachsene, Familientageskarte 8 Euro).



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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