LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 05.04.11

Foto zur MitteilungSo manches Schnäppchen können Besucher beim Gartenkungelmarkt machen.
Foto: LWL/A. Hudemann


Foto zur MitteilungDie Natur unter die Lupe nehmen Teilnehmer der Führung, die Samstagnachmittag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern startet.
Foto: LWL/W. Fischer


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Presse-Infos | Kultur

Frühling auf Zeche Zollern

Gartenkungelmarkt und Naturführung im LWL-Industriemuseum

Bewertung:

Dortmund (lwl). Endlich Frühling! Jetzt muss im Garten aufgeholt werden, was der lange Winter verhindert hat. Da kommt der Kungelmarkt, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 9. April, in sein Industriemuseum Zeche Zollern einlädt, gerade recht. Unter dem Motto "Kungeln, was das (Grün-)Zeug hält" wechseln zwischen 10 und 14 Uhr Sträucher, Blumenzwiebeln oder zarte Ableger ihre Besitzer. Im historischen Ambiente der Lohnhalle und der Alten Verwaltung können Artikel verkauft, getauscht oder einfach verschenkt werden. Außerdem steht am Samstagnachmittag eine Naturführung auf dem Programm. Führungen am Sonntag, 10. April, führen über die Tagesanlagen und geben Einblicke in das Thema "Gesundheitsfürsorge im Bergbau".

Wer auf Zeche Zollern richtig kungelt, kann so manches Schnäppchen schlagen. Denn genau diese Idee steckt hinter dem Begriff. "Der Begriff leitet sich von 'Handel treiben, feilschen, sich absprechen' ab", erklärt LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus. Hintergrund ist, dass eine mittelalterliche Stadt für Marktgeschäfte eine Marktordnung und Preise festsetzte. Wucher und freier Handel sollten außen vor bleiben. Auf dem Kungelmarkt durfte hingegen jeder seine eigenen Bedingungen aushandeln. Ulrike Gilhaus: "Wir möchten, dass Anbieter und Kunden unseres Kungelmarktes nach Herzenslust feilschen, tauschen oder auch verschenken, eben kungeln. In jedem Fall macht man hier wirkliche Schnäppchen, das hat sich inzwischen in Dortmund herumgesprochen."

Über 50 Anbieter haben sich bereits angemeldet; die letzten Tische sind noch zu vergeben: Anmeldung unter Tel. 0231 6961-211. Für die Besucher des Kungelmarktes kostet der Eintritt ins LWL-Industriemuseum 1 Euro.

Naturführung am Samstag
Wer genug gekungelt und sich vielleicht im Museumsrestaurant "Pferdestall" gestärkt hat, kann Samstag (9.4.) um 15 Uhr zu einem Frühlingsspaziergang rund um die Zeche Zollern starten. Alles ist im Aufbruch, erste Blüten und Blätter sprießen, Vögel zwitschern und bauen Nester, Schnecken, Schmetterlinge und Käfer sind wieder unterwegs und Amphibien tummeln sich an ihren Laichgewässern. Gemeinsam mit Birgit Ehses lernen die Teilnehmer die Vielfalt der Tiere und Pflanzen am Industriemuseum kennen und erfahren Wissenswertes über ihre Lebensweise. Mit Lupengläsern können Kinder kleine Frühlingsboten aus der Nähe betrachten und einen selbstgebastelten Frühlingsgruß mit nach Hause nehmen. Die Führung dauert rund zwei Stunden und kostet 2 Euro plus Museumseintritt. Treffpunkt ist im Foyer.

Führungen am Sonntag
Am Sonntag (10.4.) startet um 15 Uhr eine Themenführung zu Arbeitssicherheit, Berufskrankheiten und medizinischen Einrichtungen im Steinkohlebergbau. Harald Verhoolen führt durch die Dauerausstellung und erläutert anschaulich, welche besonderen Risiken der Bergmannsberuf mit sich brachte und mit welchen Maßnahmen man diesen begegnete.

Außerdem finden wie jeden Sonn- und Feiertag um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch das LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erwachsene 3,50 Euro) wird für die Führungen keine besondere Gebühr erhoben.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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