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Mitteilung vom 22.03.11

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"Meine Zeit ist mein Leben"

Vortrag im Ziegeleimuseum Lage zum Thema Burnout

Bewertung:

Lage (lwl). "Burnout" - Erschöpfung aufgrund beruflicher Belastung - ist längst kein Zustand mehr, unter dem nur Manager mit einem 15-Stunden-Tag leiden. Krankheit durch beruflichen Stress ist ein weit verbreitetes Phänomen. Wie es zum Burnout kommt und was man dagegen tun kann, erklärt Stefan Siemens am Sonntag, 27. März, im Ziegeleimuseum Lage. Der Landschaftsverband Westfalen (LWL) lädt um 14 Uhr zu dem Vortrag mit dem Titel "Meine Zeit ist mein Leben" ein. Er gehört zum Rahmenprogramm der Sonderausstellung "Gute Arbeit - Von Wünschen und Wirklichkeiten".

Der Vortrag bietet einen Einblick in die Zusammenhänge, die zum Burnout führen. "Es gilt vor allem zu erkennen, was und warum man etwas tut", so der Referent, der seit Jahren als Berater und Coach in der beruflichen Erwachsenenbildung arbeitet. Arbeit als integrativen Teil des Lebens zu begreifen und sich nicht darin zu verlieren sei ein wichtiger erster Schritt zur Vorbeugung gegen Burnout.

Zur Person
Phil. M.A. Stephan Siemens (Jahrgang 1954) verbindet Theorie und Praxis der Philosophie in der Erwachsenenbildung. Seine langjährige Erfahrung mit Gruppen vertiefte er in einer Ausbildung in Gruppendynamik und entwickelte daraus einen eigenen Ansatz der Kommunikation in Gruppen zwischen fundierter Theorie und Besinnung auf sich selbst. Acht Jahre lang setzte sich Stephan Siemens in einem interdisziplinären Projekt mit neuen Formen der Arbeitsorganisation auseinander. Der Ansatz "Meine Zeit ist mein Leben!" diente zum Beispiel einer Initiative der Beschäftigten bei IBM zur Auseinandersetzung mit ihrer Arbeitssituation.

Zur Ausstellung
Die Sonderausstellung "Gute Arbeit - Von Wünschen und Wirklichkeiten" ist noch bis zum 25.September 2011 im LWL-Industriemuseum in Lage zu sehen. Die Ausstellung geht den Ansprüchen und Erwartungen an Arbeit aus historischer und aktueller Sicht nach und möchte die Besucher dazu anregen, über die eigenen Vorstellungen von Arbeit nachzudenken.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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